Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Szent-Ivány, J.: Ostafrikanische Heteroceren (Lepidopt.) von Baron Bornemissza und Kittenberger gesammelt, nebst Beschreibung von 3 neuen Lasiocampiden

Schlippen sind an dem mir vorliegenden Tier nur spärlich vorhan­den. Nur saumwerts der zweiten Schräglinie sehen wir einen schwar­zen Strich, welcher die gut ausgebildete Querlinie etwa bis zur Rippe 7. begleitet. Die Querlinie verläuft ziemlich gerade, nur an ihrem Ende wendet sie sich dem Vorderrande zu. Mit letzterem bildet sie nahezu einen Rechtwinkel. Die ebenfalls gut ausgebildete schwarze Innenlinie verläuft ziemlich schräge. An dem Hinterrand der Vorderflügel ist die Entfernung der zwei Querlinien nur 3 mm, an dem Vorderrand etwa 10 mm. Der kleine Zellpunkt ist etwas länglich, schwarz umrandet. An den Vorderflügeln sind 9 Submargi­nalflecken vorhanden. Vom Apex ausgegangen stehen die ersten vier, 6. und 7. ungef. in einer Linie, 5., 8. und 9. etwa 2 mm näher zur äußeren Querlinie. Fleck 8. und 9. liegen einander sehr nahe, sie sind beinahe zusammengeflossen. Die Hinterflügel sind etwas heller als die Vorderflügel, von den Zeichnungselementen sind hier nur die äußere Querlinie und zwei verwaschene Submarginalflecken am Vorderrand ausgebildet. Auch die Querlinie ist sehr hell und von der intensiven Behaarung der Hinterflügel kaum sichtbar. Sie kommt an der Unterseite der Hinterflügel mehr zum Vorschein. Hier sind auch die zwei Submarginalflecken zu erkennen. An den Vorder­flügeln ist nur die äußere Querlinie vorhanden, sie ist aber hier ebensowie an den Hinterflügeln nicht schwarz, sondern hell braun. Das Tier ist an seinen Flügeln, besonders am Hinterrand seiner Vor­derflügel sehr stark behaart. An dem letzten Beinpaar sind ebenfalls starke Haarbüschel vorhanden. (Duftapparat?) Die neue Art wurde am 18. III. 1909 von KITTENBERGER in Shirati erbeutet. Ich benenne sie zu Ehren des Herrn Professors DR. M. HERING (Berlin), des Be­schreibers mehrerer formen der Gattung Philotherma MOESCHLB. (5., 6.) Philotherma Kittenbergeri nov. spec. Das Tier scheint Philotherma clara B. BAK. nahe zu stehen, es ist aber bedeutend kleiner. ?. Flügelspannung 45 mm. Kopf, Thorax und Hinterleib rehfarben. Die Vorderflügel sind matt rehfarben, die Hinterflügel besonders an ihren Fransen, mehr rötlich gefärbt. Äu­ßere Querlinie der Vorderflügel gerade, vor dem Vorderrande fast rechtwinklig gebogen. Innere Querlinie beinahe parallel mit der äu­ßeren. Sie erreicht den Vorderrand nicht. Die zwei Querlinien kon­vergieren etwas dem Innenrande zu. Farbe beider Querlinien schwärzlich. Ein kleiner schwärzlicher Diskalpunkt vorhanden. Die 8, etwas verwaschenen Submarginalpunkte stehen — außer dem 6.,

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