Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)
Allodiatoris, I.: Craniometrische Untersuchungen an Gorilla-Schädeln
der hierher gehörenden Schädel liegt. Die Komplexe sind A, B, C, D und außerdem B x und CD. Dann werden die Schädel der Reihe nach ihrer Herkunft vorgenommen und angegeben, welche Schädel in die einzelnen Gruppen gehören. Ferner werden angegeben der zoologische Namen des Schädels, die Variationsbreite, Mittelwerte und schließlich der Komplex, in welchen der betreffende Schädel gehört, wobei aber nur Index I und III in Betracht gezogen werden. Im Folgenden gibt RZASNICKY eine eingehende Karte und Beschreibung der Verbreitung des mittelafrikanischen Gorillas. Am Ufer des Uelle-Flusses wird sogar längs des ganzen Flußlaufes die Verbreitung des Gorilla uellensis eingetragen. Nach RZASNICKY stellt Gorilla uellensis das Verbindungsglied zwischen den Unterarten des Berglandes und denen des Küstengebietes dar. Weiters werden der Reihe nach Schädelbreite, Schädellänge, Schädelhöhe. Jochbogenbreite, Länge des Rostrums, des Gaumens, maxilloalveolare Breite und größte Breite des Unterkiefers vorgenommen und dann erfolgt auf Grund der geographischen Verbreitung der einzelnen Formen die Feststellung der Mittelwerte der einzelnen Maße und damit der Hinweis auf die Unterschiede zwischen der Gruppe der Berg-Gorillas und der der Küsten-Gorillas. Durch manche Merkmale lassen sich die beiden Unterarten scharf voneinander abtrennen, doch gibt es auch Eigenschaften, bei welchen der Unterschied nicht so auffalend ist. Derselbe Vorgang wird auch bei den Indices wiederholt. Er stellt fest, daß drei Gorilla-Unterarten unterschieden werden können: I. Gorilla gorilla gorilla (SAVAGE und WYMAN 1847). II. Gorilla gorilla Behringei MATSCHIE 1903. III. Gorilla gorilla Diehli MATSCHIE 1904. Wir sehen daher, daß RZASNICKY sich ebenfalls der Feststellung COOLIDGES anschließt, da auch er anstelle der zahlreichen von den verschiedenen Autoren beschriebenen Unterarten nur drei anerkennt. Im Gegensatz zu COOLIDGE nimmt er aber außer dem BergGorilla und dem Küsten-Gorilla auch noch eine verbindende Unterart an. COOLIDGE jr. und GYLDENSTOLPE stellen in ihren Arbeiten ebenfalls fest, daß die zahlreichen bisher beschriebenen Unterarten des Gorillas überflüßig sind, da aus der Beschreibung und eingehenderen Überprüfung der verschiedenen Unterarten hervorgeht, daß die individuelle Variation der Gorillas sehr groß ist.