Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)
Allodiatoris, I.: Craniometrische Untersuchungen an Gorilla-Schädeln
ét del mit Unterkiefer. Zähne sehr stark abgenützt. Alle Nähte vollständig verknöchert. Gehört zum sphenoiden Typus SERGI'S. Schädel brachykran. Phaenozyg. Orthokran, hypsikran, tapeinokran. Torus superciliaris kräftig. In der Mitte der Stirn ist eine kleine kreisförmige Erhebung zu sehen. Processus mastoideus schwach entwickelt. Nach dem Schema von HABERER zeltförmig. Crista lambdoidea ist zu sehen. Gaumen leptostaphylin dolichuran, hyperprognath. Rundstirnig, stenometop. Augenhöhle hypsikonch. Nasenwurzel breit, Nasenbeine ebenfalls. Nase mesorrhin. Auf der linken Seite ein Foramen infraorbitale, auf der rechten Seite zwei nebeneinander. Gesicht hyperleptoprosop, Obergesicht hyperlepten. Die bisher Beschriebenen Unterarten und ihre geographische Verbreitung. Die Verbreitung des Gorillas beschränkt sich auf die äquatorialen Gebiete Afrikas. Ein Blick auf die Landkarte läßt sofort den Unterschied erkennen, der zwischen den beiden Verbreitungsgebieten des Gorillas besteht. Das eine Gebiet erstreckt sich in der Gegend des Kiwu-Vulkans und der umliegenden West-Gebirge, während das andere der Meeresküste von Kamerun, West-Kamerun und Gabun entlang zieht. Der Großteil der Autoren beschrieb aus diesen beiden Gebieten meist nur auf Grund von Schädeln und Skeletten, also nicht auf Grund des ganzen Körpers (lebende, oder tote Exemplare) eine ganze Reihe von Unterarten und zwar folgende: 1847 berichteten SAVAGE und WYMAN über das erste GorillaExemplar aus Westafrika, uzw. aus Gabun unter dem Namen 1 Gorilla gorilla, dem 1848 OWEN den Namen Gorilla Savagei gab. GEOFFROY nannte 1853 den Gorilla auf Gabun Gina, während MEYER 1856 den Gorilla als Satyrus adrotes erwähnt. 1862 wird von SLACK der Gorilla castaneiceps beschrieben, und zwar auf Grund der Färbung der Hand, obwohl sich der Auetor selbst dessen bewußt ist, daß die Färbung kein wesentliches Merkmal darstellt und daß das von ihm beschriebene Exemplar nur eine Varietät des Gorilla gorilla ist. Die am Schädel von Gorilla castaneiceps durchgeführten Untersuchungen sprechen nämlich dagegen, daß es sich um eine eigene Unterart handeln würde. 1877. Gorilla mayema ALIX und BOUVIER. ROTHSCHILD wies nach, daß dieser Name nur Synonym von Gorilla castaneiceps ist. ELLIOT beschrieb später einen Pseudogorilla mayema, doch SCHWARTZ be-