Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Allodiatoris, I.: Craniometrische Untersuchungen an Gorilla-Schädeln

Werte, bei den weiblichen an Nr. 2767; Variationsbreite: Männchen 415—575 cm 3 Weibchen 365—515 cm 3 . Was das Gewicht der Schädel betrifft, so können wir mithilfe der Tabelle feststellen, daß bei den Männchen der Schädel Nr. 1572/b, bei den Weibchen der Schädel Nr. 669 am schwersten ist; Variationsbreite: Männchen 370—900 g, Weibchen 375—513 g. Die Werte für das größte Gewicht des Unterkiefers stimmen aber nicht mit den maximalen Werten des Schädel­gewichtes überein, da bei den Männchen der zu Schädel Nr. 6 gehörige Unter­kiefer am schwersten ist, bei den Weibchen der zu Schädel Nr. 669 gehörige; Variationsbreite: Männchen 140—400 g, Weibchen 140—280 g. Der Vergleich der in der Tabelle enthaltenen Zahlenangaben zeigt, daß bei Berücksichtigung des Großteiles der Masse unter den männlichen Schädeln der Schädel Nr. 6 die größten Ausmasse auf­weist, unter den weiblichen der Nr. 142. Eine nach ihren Massen geordnete Aufzählung aller übrigen Schädel würde zu weit führen, doch läßt sich ihre Reihenfolge mithilfe der Tabelle und unter Be­rücksichtigung des oben besprochenen leichter feststellen. Auf Grund der erhaltenen Masse berechnete ich dann auch die sich auf Gehirn- und Gesichtsschädel beziehenden Indices, deren zahlenmäßige Werte in Tabelle 2 eingetragen sind. Auf eine einge­hende Besprechung dieser Indices wird an dieser Stelle nicht weiter eingegangen, da bei der Beschreibung der einzelnen Gorilla-Exem­plare ohnedies die Bezeichnungen der sich auf das betreffende Tier beziehenden Indices angegeben werden. Beschreibung der untersuchten Exemplare. Die zahlmäßigen Angaben, sowie die Indices der im Folgenden beschriebenen Schädel der einzelnen Exemplare wurden in den Ta­bellen 1 und 2 zusammengestellt. Zuerst erfolgt die Beschreibung der männlichen Schädel und dann die der weiblichen, und zwar ihrem annähernd berechneten Alter entsprechend. C. A. 674. Junges Männchen. Alter: 15—18 (?) Jahre. Schädel mit Unterkiefer. Von den permanenten Zähnen ist M 3 im Wachstum begriffen. Alle Nähte sind noch offen und schwach ge­zähnt. Oberhalb des Lamda-Punktes liegt in der Pfeilnaht ein Nahtknochen. Entspricht dem sphenoiden Typus nach SERGI. Hyper­brachykran. Phaenozyg. Hypsikran. Torus superciliaris stark ausge­bildet. Nach dem Schema von HABERER zeltförmig. Im Asterion liegt beiderseits je ein Nahtknochen. Process mastoideus schwach entwik­kelt. Gaumen leptostaphylin. Dolichuran. Hyperprognath. Stirn pa­rallel, eurymetop. Hypsikonch. Nasenwurzel breit. Nasenbeine in der Nasenwurzel sehr schmal, unten an der Nasenöffnung aber breit

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