Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)
Szilády, Z.: Ostafrikanische Syrphiden und Bombyliden (Dipt.) im Ungarischen Nationalmuseum
umrahmt. Beine weißgelb, die Endhälfte der Hinterschenkel und die Hinterschienen sind, die letzteren aber mit Ausnahme der Wurzel, schwarz. Die Fleckenreihen des Hinterleibs sind ungleich; die seitlichen verbinden sich in einer schmalen Seitenstrieme, das zweite Paar ist ebenso einheitlich, vorne vor dem Vorderrande des 2. Tergits und hinten, vor dem Endrande des 4. verjüngt endigend; die mittleren erweitern sich als schmale Driecke nach hinten und die des 2. Tergits vereinigen sich in einem gleichseitigen, vorn abgerundetem Dreieck, welcher einen kleineren Dreieckfleck der Grundfarbe umgibt, vom Vorderrande aber um 1/3 der Segment! änge durch die gelbe Grundfarbe getrennt dasteht. Am Hinterrande des 1. Tergits sind nur zwei Dreiecke, uzw. als schmale Hinterrandssäume vorhanden. Der Hinterleib ist überall durch langen weißen, schief abstehenden Haaren besetzt. Körperlänge 6 mm. Mesembrius mediopectinatus n. sp. Die Arten der Gattung Mesembrius sind in der aethiopischen Region, wie das schon vom Prof. BEZZI bemerkt wurde, durch besondere Ausbildung der Hinterbeine des $ gekennzeichnet. Eine dieser merkwürdigen Sexualdimorpherscheinungen kenne ich bei Abb. J. Mesembrius ingratus Lw. 2. Mesembrius mediopectinatus n. sp. Hinterbeine des $ Innerseite. M. ingraius Lw., die, als die beigefügte Abbildung zeigt, nicht an den ganz schmalen Schenkeln, sondern an den Schienen erscheint und diesen ein sägenartiges Aussehen verleiht. Meistens sind die Schenkel im Enddrittel erweitert und an der Wurzel durch eine bürstenförmige Gruppe schwarzer Haare ausgestattet. Andere Arten haben zwar apikal geschwollene Hinterschenkel, aber ohne die genannte Haarbürste. Meine neue Art, welche in Ostafrika nach einer Serie von S und 9 Exemplaren ziemlich gewöhnlich erscheint, ist zwar im Äußeren, dem M. africanus VERR. auffallend ähnlich gebaut, weicht aber