Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Strausz, L.: Das Pannon des mittleren Westungarns

wurden in meinen, auch in der Kgl. Ung. Geologischen Anstalt und in der Abt. für Bergb.au des Finanzministeriums eingereichten Berichten festgestellt, die in den ungarischen Fachkreisen allgemein bekannt waren; im Druck erschienen sind aber nur die kurzgefaß­ten Ergebnisse im Jahre 1935, siehe PAPP (57). SZÁDECZÍKY behauptete (72/a), daß a) die Gleichaltrigkeit der Rhomboidea- und ßaZaiomca-Schichten und b) das gemeinsame Vor­kommen von Melanopsis impressa und Congeria ungula caprae in den Faunen von Dáka und Pápa schon früher bekannt waren. Darauf muß ich folgendes erwidern, a) VITÁLIS hielt zwar die Gleichaltrigkeit der Rhomboidea- und Ba/afora'ca-Schichten für wahrscheinlich, doch gelang es ihm nur, die Gleichaltrigkeit des /?a/aroraca-Horizontes einerseits und einiger von LÖRENTHEY irrtüm­lich in den TtViom&oicfea-Horizont eingereihten Lokalitäten der Balatongegend andererseits zu beweisen, welche letztere aber weder Congeria rhomboidea, noch ihre im südöstlichen Ungarn stark ver­breitete Begleitfauna enthalten (52, 53, 75, 76, 77, 78, 80). b) In den Faunen von Pápa und Dáka (32 und 37) hat noch niemand Conge­ria ungula caprae gefunden; ihre Gleichaltrigkeit mit den Congeria ungula caprae-Schichten ergibt sich aus ihrer Ähnlichkeit mit den von mir gefundenen Faunen von Pápateszér, Csót und Romand (am letztgenannten Ort bilden die Impressa-Schichten das Hangende der C. ungula caprae-Schichte; an der Mehrzahl der von unter­suchten Lokalitäten treten aber die beiden Leitformen in derselben Schicht auf), was aber alles vor meinen Funden nicht bekannt war. JEKELIUS versuchte, natürlich ohne meine ungef. gleichzeitig und nur in ungarischer Sprache erschienenen (57) Resultate zu kennen, im Jahre 1936 die Gleichaltrigkeit der Rhomboidea- und Balatonica­Horizonte ohne eigene Funde, sich nur auf Literaturangaben stü­tzend, zu beweisen. (36) Die Fossilarmut (13 Arten) der Fundstätten 1—9. und ihre Ähnlichkeit mit den Zsigmondyi-Schichten in Südosten Ungarns stellt sie in klaren Gegensatz zu dem Reichtum (43 Arten, beinahe immer riesige Individuenzahlen) und mit dem auffallenden Ober­pannon-Charakter der Congeria ungula caprae- und Melanopsis i'mpressa-Schichten (10-30. Lokalitäten); die Grenze des Unter­pannons kann am besten zwischen diesen beiden Horizonten gezogen werden. Die C. ungula caprae-Schichten enthalten drei Arten, die sowohl im Unterpannon, als auch im Oberpannon unserer Gegend vorkommen, 21 ausgesprochene Oberpannonarten, 15 Arten die in

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