Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)
Strausz, L.: Das Pannon des mittleren Westungarns
Bedeg, sowie Miklósi verschiedene Ton- und Sandschichten; sonst ist die Lößdecke sehr dick. Auf den rechtsseitigen Talhängen des großen Koppany-Tales sind dieselben Pannongesteine wieder zu finden, auch der braune glimmerige Sand. Es scheint also, daß hier dieselben Bildungen bei ungef. horizontaler Lagerung auf größerem Gebiet in ähnlicher Höhe liegen. Weiter nach Süden ist der Löß sehr mächtig und die Pannonschichten tauchen nur stellenweise auf, so bei Várong, Gadács, und siidöstUch von Igal. Zwischen Karád und Csepely, sowie zwischen Mernye und hátrány finden wir in den Tälern feinen gelben Sand, den ich für Pleistozän halte; vom Pannonsand ist er aber nicht leicht zu trennen. In der Umgebung von Kéthely, Horvátkút und Somogysámson werden die fossilfreien Pannonschichten nur durch die tieferen Täler aufgeschlossen, während die Hügelrücken und Hügelhänge von Pleistozän bedeckt sind. Das Gebiet zwischen Marcali und den Hügeln von Lengyeltóti wird von niedrigen Hügeln und Flachland mit Sanddünen gebildet; an einigen Stellen ist der graue und gelbe sandige Ton (ohne Versteinerungen) aufgeschlossen, so z. B. bei Boronka und Somogyszentpál, dessen Oberpannon-Alter sehr wahrscheinlich ist. b) L. Vu t s k i t s i-S chichten i m Kapo s-T a 1 und nördlich vom Mecse k-G e b i r g e. Das breite Pleistozängebiet an der linken Seite des Kapos-Tales trennt die Pannonvorkommen südlich des Kapos-Tales von dem oben behandelten gegen Norden zu liegenden Pannon des Kleinen und Großen Koppány-Tales. Trotz der größeren Entfernung sieht man aber kaum einen f amnestischen Unterschied; die gut bekannten Oberpannonschichten von Kurd (43) (10) (88 p. 3314) sind denen von Tab sehr ähnlich. Das „Leitfossü", L. Vutskitsi zeigt aber eine kleine Unbeständigkeit; so sind die Exemplare aus Kurd (bei BRISINA : L. Dainellii) größer, besitzen aber einen kleineren Wirbel, als die typischen L. Vutskitsi-ExemrAare von Tab, (LÖRENTHEY 48 p. 74, 75). Im April 1936 erreichte eine Handbohrung neben der Kirche von Kurd zwischen 20 und 50 m Tiefe fossilreiche, graublaue, tonige Sande mit den Arten (133)