Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Hering, E. M.: Fruchtfliegen von Neu-Guinea (Dipt.). I. (35. Beitrag zur Kenntnis der Trypetidae)

handeln würde. Auf meine Bitte hatte Herr DR. Á. Soós vom Kgl. Ungarischen National-Museum in Budapest die große liebenswürdig keit, mir die Originalstücke zuzusenden, die den Beschreibungen von KERTÉSZ als Grundlage gedient haben, so daß es mir jetzt mög­lich ist, diese Arten in die richtigen Gattungen einzugruppieren. Von vornherein kamen P. lateralis KERT. und P. poeciloptera KERT. für eine Einreihung in die Gattung Ptilona überhaupt nicht in Frage, da bei ihnen eine starke Praesuturalborste vorhanden war, die bei Ptilona stets fehlt. Bei P. variabilis KERT. und P. Bischofi KERT. fehlt die prsut, es ist außerdem das Pleurotergit behaart, wo­durch beide in eine nähere Verwandschaft von Ptilona gehören, nämlich in die durch diese Merkmale den Übergang von den Trype­tini zu den Adramini und damit zu den Dacinae überhaupt darstel­lende Euphranta-Gruppe. Nun ist P. variabilis KERT. ausgezeichnet durch 1 + 2 or (Ptilona besitzt stets nur 1 orü), der ta steht etwa auf der Mitte der Cd, die de sind vorhanden, aber die prscut fehlen, das Abdomen besitzt keine Macrochaeten. Dadurch erweist sich diese Art in die Gattung Cyclopsia MALLOCH 1939 gehörend, von deren einziger bisher be­kannter Art, C. inaequalis MALL. 1939, sie sich durch den Besitz eines glashellen Mondfleckes an der Flügelspitze nebst anderen Merkmalen leicht trennen Iätft. P. Bischofi KERT. besitzt ebenfalls 1+2 or, kann also auch keine Ptilona sein. Das Vorhandensein von prscut und de, die Stellung des ta auf der Mitte der Cd und das Vorhandensein von Macrochaeten am Abdomen verweisen die Art eindeutig zur Gattung Staurella BEZZI. Die beiden übrigbleibenden Arten, durch Besitz der prsut und das nackte Pleurotergit gekennzeichnet, gehörten 2 verschiedenen Gattungen an, von denen die eine nachfolgend neu als Kërtésziola beschrieben werden wird. P. poeciloptera von China (1912) dagegen gehört einer vor kurzem von mir aufgestellten Gattung Phaeospilo­des HERING 1939 an. Die bisher bekannten Arten dieser Gattung 1 sind alle recht ähnlich, zwei von ihnen besitzen ein gelbes, die an­deren beiden ein schwarzes Gesicht. Von einer Art weiß man, dafe ihre Larven an Bambus leben. Die zu der Gattung gehörenden Arten sollen, einschließlich der Art von KERTÉSZ, nach der folgenden Uber­sicht auseinandergehalten werden: Artentabelle der Gattung Phaeospilodes HERING, 1939 1. Untergesicht ganz schwarz 2. — Untergesicht gelb 3. Annales Musei Nationalis Hungarici XXXIV. *

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