Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Szelényi, G.: Über die Chalcididen-gattungen Arthrolysis Först. und Picroscytus Thoms. (Hym.)

scabriculus für Arthrolysis) kann von mir nicht anerkannt werden, da diese Art schon durch THOMSON für die Errichtung einer eigenen Gattung aus Arthrolysis herausgehoben war, die keineswegs auf Grund der angeführten Beweise mit der letzteren synonym sein kann. Zur Zeit der AsHMEADschen Geotypen-Designation war also die Gattung Arthrolysis eigentlich nur mehr durch A. Guyoni ver­treten und daher hätte richtigerweise nur diese Art als Genotype der Gattung Arthrolysis designiert werden können. Ich würde aber sogar die Richtigkeit dieses Verfahrens bezweifeln, da der Wider­spruch zwischen den FöRSTERschen Originaldiagnosen von Arthro­lysis und den spezifischen Charakteren von A. Guyoni in gleicher Weise offenbar ist. Die Unzulänglichkeit dieser Synonymisierung wird auch noch durch die Gründung der Gattung Stylophorella ASHM. (1. c.) unterstrichen, da sie auf das Merkmal der pfriemen­förmig zugespitzten Fühlerkeule gegründet wurde, was wohl eben bei Picroscytus der Fall ist. Isogenotypie durch Synonymic besteht hier also nicht und in­folgedessen kann in diesem Falle das übliche Verfahren nicht ange­wendet werden. Auf Grund der besprochenen Tatsachen schließe ich mich also dem Standpunkt derjeniger Autoren an, die sich für die Aufrechterhaltung des THOMSONschen Gattungsnamens entschie­den haben, also in erster Reihe dem Standpunkt MASIS, welcher sich am eingehendsten und gründlichsten mit dieser Gattung be­fasste. Es wäre ganz abwegig, die eindeutig und klar umgrenzte THOMSONsche Gattung zu Gunsten der höchst zweifelhaften FöRSTER­schen einzuziehen, da letztere nach meiner Ansicht bis zum heu­tigen Tage nicht entsprechend geklärt werden konnte und ihre eigentliche Genotype in spe noch immer ihrer Auffinden und Be­schreibung harrt! 4. Hinweis auf offene Fragen. Die Gattung Picroscytus ist in ihrer gegenwärtigen Zusammen­setzung zweifellos heterogen. Als Gattungscharaktere können fol­gende Merkmale betrachtet werden: die Zahl der Mandibelzähne, die Gestalt und Behaarung der Flagellumglieder beim Männchen, die Flügelbehaarung (mit oder ohne Speculum) und als Merkmale von geringerer Bedeutung (denn man kann sich auch schwer deutbare Übergänge vorstellen) die Zahl der Keulenglieder, sowie das Vorhan­densein einer dornartigen Verlängerung auf der Keule. Untersucht man die gegenwärtig hier zusammengedrängten Ar­ten auf Grund dieser Merkmale, so lassen sich folgende Arten* gruppén unterscheiden:

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