Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)
Meznerics, I.: Neue Stachelhäuter (Echinodermen) aus dem Miocän Ungarns
XXXIV. ANNALES MUSEI NATIONALLS HUNGARTCI. 1941. PARS MINER ALOGICA, GEOLOGIC A ET PALAEONTOLOGICA. NEUE STACHELHÄUTER (ECHINODERMEN) AUS DEM MIOCÄN UNGARNS. Von I. MEZNERICS (Budapest). (Mit den Tafëln I—III.) Zusammenfassende Beschreibungen besitzen unter anderem dem Vorteil, daß sie zu weiteren Aufsammlungen anspornen und aucii die Bearbeitung von neuerem Material erleichtern. Während der seit dem Erscheinen der Monographie über die Echinodermcn aus dem Mediterran Ungarns (27.) verflossenen 23 Jahre wurden von GISLKN (8.) nomenklatorische Berichtigungen über die Crinoideen und von SZÁLAI (26.) Beschreibungen neuer C rinoideen-Arten veröffentlicht. In den über neuere Aufsammlungen publizierten Faunenlisten erwähnen J. NOSZKY sen. (22.) I. MAYER (20.) und I. VITÁLIS (28.) weitere Stachelhäuter aus dem Mioeän. Durch die letzten Aufsamnilungen von J. NOSZKY sen. und R. SPREDA gelangte nun zahlreiches, neues Material aus der reichen Mioeän-Fauna des Komitates Nógrád in die Sammlung der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des Ungarischen National-Museums. Im Verlaufe der Bearbeitung dieses Materiales ergaben sich drei für die Wissenschaft neue Arten, sowie eine Reihe von anderen Arten, die teils von ungarischen Fundorten bisher unbekannt waren, teils aber auf Grund der neueren Literatur einer Ergänzung ihrer Beschreibung bedürfen. Der größte Teil des untersuchten Materiales stammt aus den Auisammlungen IL STREDA'S bei Mátraszöllős (Komitat Nógrád). Unter den aus dem Keithakalk stammenden können stellen die Clypeastriden die Hauptmasse dar, die ja auch bisher in der ungarischen Fauna sehr zahlreich vertreten waren. So unterschied VADÁSZ 29 Arten, bezw. Formen und wies auch schon auf den auilerordentlich veränderlichen Charakter der Clypcaster-Arten hin. der das Erkennen und Abtrennen der einzelnen Eormen sehr erschwert. LAMBERT faßte die verschiedenen Typen in mehrere Formenkreise (Sectionen) zusammen. KAI.ABIS beschäftigte sich mii