Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)
Kretzoi, M.: Betrachtungen über das Problem der Eiszeiten. (Ein Beitrag zur Gliederung des Jungtertiärs und Quartärs)
Geologische Zeittafel. Tektonische Sedimentation und K vertebraten-Faunen Säugetierfaunen irr s Kl a Klima- _, Eint« Lssische Zeiteinteilung Vorgange 1 in Ungarn, usw. in Südrußland Säugetierfaunen irr s Kl a Klima- _, Eint« îilungen' I. Archaidicum (Probioticum) — Entspricht annähernd dem Archaicum (Azoicum, etc.) der Stratigraphie. II. Proteroidicum (Protobioticum) — Entspricht ungef. dem Algonkium, mit Untercambrium (0/erce//us-Schichten, Glazialkambr.) evtl. nur III. Kaledonidicum (Palaeobioticum) — Kambrium erische Orogenèse). (ohne glaziales Unterkambr.), Ordovicium, Silur, Downton (ardennischIV. Variscidicum (Mesobioticum) — Devon, Karbon, Unterperm (Glazialperm, saalische Gebirgsbildung). 1 G ermanicu m —Beginnt mit Zechsteintransgression, endet variscide Nachphase). mit Buntsandstein (Skythicum] -Regression. (Kurze 2. S v e c i c u m—Beginnt mit Transgression im Anisicum-Muschelkalk, dauert bis einschl. Gault (austrisches Orogen). 3. A n g 1 i c u m—Beginnt mit der Cenoman-Transgression, endet mit Danicum, bzw. mit den laramischen Faltungen. 4 G a den 1 lieu m —Beginnt mit der Montien-Transgression, endet sawischen Faltungen. mit der Egression des terrestren Aquitan, 3 ZW. Gasconicu m —Transgressives Aquitan 4 Regression (altsteirisches Orogen). (brackisch- marin) und Burdigal mit burdigalo-helvetischer H e 1 v e t i c u m — Helvetische Transgression dung). mit helveto-tortoner Regression (jungsteirische Gebirgsbile 'B o H Transgression (DestructionsPhase nach dem steirischeii Orogen). Vorwiegend Kalke (Leithakalk) mit reicher mariner Fauna, vielen thermophilen Formen. — Lignite. Gegenüber Mittel- und Westeuropa eintönige Fauna mit Ubergängen ins Sarmaticum. Vorwiegend Wald- und Sumpfwald-Faunen, typische Formen des Miozän. — Grive-St.-Alban-Typus c Warm, -g humid. £ S o ft to KS o g S [a t, M Hauptphase der vindobonischen Regressien, mit Oscillationen u. Rückschlägen. Cerithien-Kalke mit verarmter Fauna, dazwischen Tone mit Potamiden. Congerien, Cardiiden, Lyrcaeen. — Terrestre Sande (Flinz). Volhynicum (Eruilia-Schichten und Bessarabicum (Nubecular ia-Schichten). Dieselbe Fauna verarmt, Individuen groß wüchsig. — Steinheim, Münchener Flin/, Oberholl ab runn, Felső tárkán y 5 Kälter, z. T. arid. cd S C Terrestrische o OH S en U Endphase mit Egression und orugener Kulmination (attisches Orogen). Ablagerungen, Schotter, Sande, Tone mit dünnschaligen Congerien, Cardiiden, usw. — Ältere Dinotherien-Sande und Schotter (Vorpontische Erosion? Ottobreuer-Phase?). Verarmte Fauna, Macira caspiaSchichten. Miozäne Formen spärlich, große Einwanderung großwüehsiger, spezialisierter Formen úer HipparionFaunu aus Asien-Nordamerika. — Csákvár. Sebastopol Kalt, arid. i (?Glazial). i N O 3 dicum (Neobioticum) s i Nach-attische DestruktionsTransgression. Schichten mit dickschaligen, großen Congerien (C. ungulacaprae, rhomboidea, usw.), LiinSukzessiver Üh2Tgang aus dem sarmatischen Typus in Schichten mit Congéria, Hydrobia u. a. Miozäne Formen nur unter Wasserbewohnern und Garni v ( ) reit , Hipparion-Fa u n a mit kleinen Formen, viele beträchtlich primitiv. Viele \V aldformen. Cerviden häufiger als Antilopen, mehr Nashörner als Hipparion. —• Novo Eliza veto vka. I j 1 i Wärmer, j merkbar i humider. \ N N dicum (Neobioticum) Schichten mit dickschaligen, großen Congerien (C. ungulacaprae, rhomboidea, usw.), Liin1 dicum (Neobioticum) H ung a r i c u in s O cö • fS Schwache Regressions-Hauptphase mit Oscillationen. noeardien, u. a. Lisrnite. KalkMergel-Einlagen. 5 Kalke, Sande, Tone mit Congerien-Fauna. Dieselbe Hipparion-Yauna, doch treten Cerviden gegenüber Antilopen in den Hintergrund, Hipparion überwiegt unter den Pcrissodactylen. — Sarnos, Pikermi, Polgárdi? (Übergang zur nächsten Phase). Mehr S arid. S -w G C PH V. Alpi in a .3 a Prägnante Endphase mit Egression und orogener Kulmination (rhodanisches Orogen). Inio Wet zieriSande, Dinotherien- und Belvedere-Schotter, (StauffenbergPhase?) Im politischen Becken (Kimmericum) typische Congerien1' a una, im Kaspischen eine Fauna mit Macira, Cardium, Potamides ( Aktschagylicum) . Verarmte Hipparion-Yauna; aus jeder Tiergruppe leben nur mehr die größten, spezialisiertestcn Formen. — Balta vár, Veles, Saloniki, Kalt, \ arid. \ (?Glazial.) \ g =3 'S N O c :es jl P s 'o g en Schwache Transgressions- Vorphase (Hebung der Erosionsbasis), BruchUntere Paludinen-Sehichten, Lignite, Kalkeinlagen. Kujalnik- und AptscheronSchichten mit kaspischer Dreissen sien-Fauna. Formen der Hipparion-Fauna nur vereinzelt, die Waldtiere dominieren. Wenige neue Einwanderer aus Nordamerika (Macrohippus, echte Caniden). — Malusteni, Brresti, Gödöllő? Warm, humid. g =3 'S N O c :es jl C system-Bildung. Formen der Hipparion-Fauna nur vereinzelt, die Waldtiere dominieren. Wenige neue Einwanderer aus Nordamerika (Macrohippus, echte Caniden). — Malusteni, Brresti, Gödöllő? ed g E "3 Hebung mit orogen er Endphase (wallachische Dislokation). Mastodon-Schotter, Sande, terrestre Ablagerungen. (Donau I—III?) Waldformen treten zurück, Einwanderung meist nordamerikanischer Formen (Ursiden, Caniden), einige Relikte aus den HipparionFaunen. — Rousillon, Montpellier. g Kalt, g . arid. '-5 (Am Ende cd glazial?) tu 's E E 5 cq Senkung mit Hebung der Erosionsbasis. Bruchsysteme, Mittlere Paludinen-Schichten, Lignite, Süßwasserkalke (Süttő-Dunaalmáser Kalke). Tschaudaund BakuSchichten mit kaspischer Dreissensien-Fauna. Steppenfauna tritt zurück, Waldformen überwiegen in der indifferenten Tiergesellschaft. — Barot-Köpec, Red Crag. Warm, humid. o «1 S ~ a _sHebung. Erosionsbasis schneidet sieh ein. MeridionalisSchotter, obere Terrasse (?Günz 1—Tl.), Löss. Egression. Seit dem Chersonium größte Einwandern ng asiatischnordamerikanischer Steppenformen, Waldfauna und besonders miozäne Typen treten zurück {Anancus stirbt hier aus). — Perrier-Faunen, Valdarno. Kalt, I ! arid. 1 (Glazial: Günz I 1 I —II). \ I S u à en eu M 'cd m Bet rechtliche Hebung, Erosionsbasis sinkt. Obere Paludinen-Schichten, Travertine, Lignite. „Vivipara Böckh/"-Schichten. Großwüchsige Formen treten zurück, meist aus indifferenten, kleinen Formen bestellende Fauna. — Villány, Béremen d, MoggasterHöhle, Süssenborn. Wärmer und humider. eu s o U S -Q en O S Senkung, Erosionsbasis s 1 cigi. Brüche. TrogontheriiSande, mittlere Terrasse (?Mindel I—II), älterer Löß. Fortsetzung der villafranchischen Fauna ohne miozäne Nachzügler. Glazialformen der jungquartären Fauna werden häuftig (Gulo, Ouibos, usw.). — Gombaszög, ? Püspökfürdő, Stránská skála, Mauer, Mosbach. Brassó. Kalt, arid. (Glazial: Mindel I—II)1 E Senkung. Travertin, Torf, usw. Moderne Waldfauna mit wenigen Nachzüglern der Saintprest-Fauna (Palaeoloxodon antiquus, Hippopotamus, Leo und Crocuta, — i : Warm, humid. •d ín s ".cd 0 ^ S Ö beide klein, usw.). — Heppenloch. Süttő. Taubach. ? O o G cd eu S Hebung mit mehreren Oscillationen. PrimigeniusSande, Niederterrasse, junge Lößbildungen. Glazialfauna mit Mammut, Wollnashorn, Höhlenbär, u. a. Am Anfang (Riss I? Moustérien II) mit mehr aridem, in der Mitte (Aarignacien, Riss-Würm Interglazial?) humidem Einschlag: am Ende leben Tiere der Tundra und Kaltsteppe (Magdalénien I). Im Übergang wärmere, aride Periode (Postglazial, Magdalénien H). — Feinere Gliederung nur auf Grund der PaläolitKulturen möglich. f Kalt, aride und humide Oscillationen (Riss, Würm). u VI. Tethydicum (Psychobioticum) Senkung. Jüngste Alluvionen, Travertine, usw. Moderne Fauna, tertiäres Element fehlt gänzlich, besonders die hochspezialisierten Glazialformen. Warm. mehr H 0 * ( humid. z ä ) a 1 Bezogen auf die jeweilige alpine Erde! 2 Ohne die astronomisch bedingten Oscillationen. 3 Größere Abweichungen in der Grenzziehung sind nicht berücksichtigt. 4 Gemeint ist hier das französische Aquitan: in Mitteleuropa werden diese Schichten meist zum Burdigal gestellt. 5 Typisch sarmatische Fauna mit Galerix, Ampliilagus fontannesi, Moschinen, usw. 6 Die ungarischen Congerien-Faunen wurden in letzter Zeit von J. v. SÜMEGHY (14) und L. STRAUSZ (15, 16) revidiert; beide Forscher geben die alte Einteilung der Congerien-Schichten (in 3 Abschnitte) auf. Die von ihnen vertretene Zweiteilung entspricht meinem Schema sehr gut, auch die besonders von STRAUSZ ausgearbeitete weitere Aufteilung beider Abschnitte in je zwei Horizonte, von denen das untere Unterpannon meinem Ukrainium, das obere dem Chersonium, das untere Oberpannon dem Maeotium, das obere Oberpannon dem Pontium entsprechen kann. 7 Provisorisch, vielleicht nur für eleu oberen Abschnitt verwendbar (Mosbachium), 8 Provisorisch, muß vielleich den Namen Cromerium ersetzen. 9 Provisorisch, muß in dem Falle, daß Mosbach (als evtl. nördliches Saintprest) ausfällt, eine andere Benennung erhalten. 10 Provisorisch. 11 Provisorisch, das Diluvium der früheren Forscher deckt sich sehr gut mit diesem Zeitraum, weshalb ich die Wiederaufnahme dieser Benennung vorschlage.