Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)
Gaál, I.: Das Klima des ungarischen Moustérien im Spiegel seiner Fauna
spetaea*, Ursus spelaeus'""", Ursus aretos fossilis*, Bison priseus*, Cervus elaphus fossilis**, Megaceros giganteus*, Ovis sp.**. Sus scrofa fossilis*, Rhinoceros antiquitatis* , Equus caballm fossilis**, Elephas primigenius*, Spalax sp.*, Citellus cf. citellus fossilis*, Microius arvalis fossilis*, Lepus europaeus fossilis*, und Ochotona pusillus fossilis* (7). Aus dieser Aufzählung geht hervor, daß alle in Tata gefundenen Säugetierarten auch im Bükk-Gebirge zu finden sind. Deshalb können wir dann auch die im oberen Niveau vorkommenden Arten des Bükk-Gebirges, die an der Fundstelle von Tata keine Rolle spielen, ganz anders bewerten. Dabei handelt es sich nun um folgende Säuger-Arten: Thos sp., Vulpes vulpes fossilis, Meies meles fossilis. Luira sp., Maries maries fossilis, Musiela erminea fossilis. Musiela Eversmanni Soergeli, Felis pardus fossilis, Criceius cricetus fossilis, Sciurus vulgaris fossilis, Mus sp., Arvicola Scherman fossilis, Alaciaga saliens fossilis, Rangifer arcticus fossilis, Cervus sp., Bos primigenius, Rupicapra rupicapra fossilis, Capra Severtzovi-ibex fossilis und Equus hemionus fossilis. Im Folgenden wollen wir uns nun mit der Mussolini-Höhle beschäftigen. Die Hauptmasse der ansehnlichen Serie von Säugetieren, die im Bükk-Gebirge gefunden wurden, wird von Steppentieren und kleineren Raubtieren gebildet. Das Vorkommen der zum Teil auch aus Tata nachgewiesenen Steppenarten im Bükk-Gebirge ist leicht zu erklären, da ja die Randpartien der Großen Ungarischen Tiefebene nur 10—20 km entfernt liegen, was für die Raubvögel, in erster Linie aber für die in Höhlen nistenden lullen keine nennenswerte Entfernung darstellt. Unter den zahlreichen, auf diese Weise eingeschleppten Nagetieren verdient die Art Alactaga saliens fossilis, die im Diluvium Ungarns nur ziemlich selten ist, besonderes Interesse. 7 Sehr interessant ist aber auch das Vorkommen der in Wäldern und Dickichten lebenden Arten (Eichhörnchen, Hirsch. Panther), sowie das des zumindest heute höhere Gebirgszüge bevorzugenden Steinbockes und der Gemse im Bükk-Gebirge. Sehr wichtig ist aber, daß wir trotz der auffallend gemischten Zusammensetzung dieser Tiergesellschaft nicht auf ein rauhes Klima im oberen Moustérien zu schließen brauchen, eine Feststellung, die auch auf Grund der 7 Diese Art wurde nicht nur in der Felsnische von Pilisszántó gefunden, wie M. MOTTL schreibt, sondern auch in der Baits-Höhle von ßajot.