Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)

Szilády, Z.: Über paläarktische Syrphiden. III

XXXII. ANNALES MUSEI NATIONALIS HUNGARICI. 1939. PARS ZOOLOGICA. ÜBER PALÄARKTISCHE SYRPHIDEN. III.* Von. Z. SZILÁDY (Budapest). (Mit einer Textfigur.) Liogaster. ROND. Unterscheidet sich nur durch getrennte Augen des Männchens. Besonders große 5. Fühlerglieder sind auch nur für die Männchen charakteristisch. Liogaster nigricans STACK, steht mit seiner entwickeltem Ge­sichtsschwiele und dem kleinen 3. Fühlerglied Chrysogaster ziem­lich nahe. Chrysogaster und Orthoneura. Die Trennung dieser Gattungen ist ; wie es schon einmal in diesen Annalen (1935. 215.) gezeigt wurde, unrichtig. Es ist diesbezüglich besonders auffallend, daß diese Trennung selbst von O. SACK nicht durchgeführt wurde; Chrysogaster insignis Lw. hat nämlich ein verlängertes 3. Fühlerglied und sollte dement­sprechend zu Orthoneura gehören. Chrysogaster brevicornis Lw. ist dagegen mit seiner zurück­gebogenen 4. Längsader sicher eine Orthoneura. Bei SACK ist da­gegen eine Reihe der als Orthoneura aufgeführten Arten durch anders gebaute 4. Längsadern, zweifelsohne als Chrysogaster zu deuten. Auf Grund dieser Auffassung ist es jedenfalls notwendig, für die paläarktischen Chrysogaster-Ärten eine neue Tabelle auf­zustellen. SACK'S Tabelle ist gleich am Ausgangspunkte unrichtig: das Vorhandensein der Gesichtsschwiele ist nämlich nur bei Männ­chen konstant, bei Weibchen aber nur bei einigen Arten nachweis­bar. Metallfarben kommen auch in der zweiten Gruppe vor. Chrysogaster MG. Die Augen des Männchens sind immer zusammenstoßend. Das Ende der 5. Längsader ist immer gegen die Flügelspitze gebogen, nie rechtwinkelig oder rücklaufend, recurrens. * Der erste und zweite Teil ist ebenfalls in dieser Zeitschrift. Vol. XXIX. 1935. nnd Vol. XXXI. 1937—38. erschienen.

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