Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)

Szunyoghy, J.: Kritik der Artberechtigung von Spalax Labaumei (Matschie)

Ill deutend kürzer, als die größte Schädelhöhe. Diesbezüglich kann ich nur soviel sagen, daß bei den von mir untersuchten Schädeln von Spalax monticola anatolicus das Verhältnis dieser beiden Maße ziem­lich variiert. Es gibt Fälle, in welchen die Länge des Nasenbeines kürzer ist, als die Schädelhöhe, bei den meisten aber ist es umge­kehrt. Leider sagt MATSCHIE nicht, wie die von ihm angegebene Schädelhöhe, [„größte Höhe" (Op. cit. p. 37)] zu messen sei. Ich traf meine diesbezüglichen Untersuchungen im Sinne MÉHELY'S, ob aber MATSCHIE'S „größte flöhe" mit der von MÉHEÍ.Y festgestellten Schä­delhöhe in der Ausführung des Messens übereinstimmt, kann man bloß auf Grund der Abhandlung von MATSCHIE nicht entscheiden. Jedenfalls ist das noch ein fraglicher Punkt; MATSCHIE hätte die Meßmethode der Nasenbeinlänge schriftlich präzis niederlegen sol­len, da kein Forscher nach ihm wissen kann, ob er die größte oder kleinste, eventuell die mittlere Länge des Nasenbeines als maßge­bend betrachtet, wie es die Mehrzahl der Forscher verschieden­artig tun. Bezüglich der Nasenbeine erwähnt er, daß sich „die Nasenbeine bis zum Ende des ersten Drittels nicht plötzlich, sondern sehr all­mählich verschmälern und am hintere Ende nicht breiter als die Hälfte ihrer vordem Breite, sondern wenig über ein Drittel derselben breit sind" (Op. cit. p. 37). Meiner Erfahrung nach ist bei Spalax monticola anatolicus die Form des Nasenbeines und die Form seines vorderen Drittels sehr verschieden. Es gibt Schädel, an welchen die Gestaltung des Nasenbeines der MATSCHiE'schen Charakterisierung vollkommen entspricht, hingegen gibt es aber auch Fälle, wo sie davon abweicht. Ich bemerke, daß die von mir untersuchten Spalax monticola anatolicus-Schädel von MÉHELY definiert und trotz der ab­weichenden Form der Nasenbeine alle in eine Subspecies gereiht wurden. All dies beweist, daß nur nach Untersuchung eines größeren Materials mit voller Gewißheit — die Grenzwerte mit eingerechnet — z. B. der annehmbare Typus der Form Nasenbeine bestimmt wer­den kann. Vom Nasenbeine des Spalax labaumei erwähnt MATSCHIE, daß es „am hinteren Ende nicht breiter, als die Hälfte ihrer vordem Breite ist". Wenn ich dieses Verhältnis bei Spalax monticola ana­tolicus betrachte, so finde ich, daß bei sieben Schädeln der Fall ähn­lich liegt, bei dreien die beiden Maße übereinstimmen und bei dreien der Durchmesser des hinteren Endes des Nasenbeines größer ist als in der vorderen Hälfte.

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