Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)
Tokody, L.: Gipsz Nagybányáról és Felsőbányáról
seidenglänzender, nach dem einem Ende sich verjüngender Teil zu beobachten. Die fesgestellten Formen: b(010), m (110), 1(111). Die Kristalle sind nach b(010) tafelig. Die Kristalle des zweiten Typus sind wasserhell bzw. graulich, glasglänzend, durchsichtig oder meistens nur durchscheinend. Ihre Länge 2-5—4 mm, Breite 1*5—4 mm, Dicke 0-25—1 mm. Die beobachteten Formen sind b(010), m(110), 1(111). Die Kombinationskanten der nach b(010) tafeligen Kristallen sind abgerundet. Der dritte Typus des Gypses von Nagybánya ist sehr ähnlich zu dem oben besprochenen ersten Typus, doch die Kristalle zeigen eine noch bedeutende Verlängerung in der Richtung der c-Achse. Der größte Kristall besitzt nähmlich eine Länge von 97 mm. Die Formen dieser wasserhellen, stengeligen Kristalle sind b(010), m (110), 1(111). Der Typus ist tafelig nach b(010). Unter diesen Kristallen kommen Zwillinge nach (100) selten vor. An der 9.-ten Etage des nördlichen Grubenfeldes von FELSŐBÁNYA (Komitat Szatmár, Ungarn) kommen auf weißem Quarz sitzend nadeiförmige (5—22 mm lange, 0-25—1-75 mm dicke), wasserhelle Gypskristalle mit den Formen b(010), m (110), If 11), n(íli), *r(525) vor. Die Form *T(525) ist für Gyps überhaupt neu. Die Kristalle sind nach b(010) tafelig. Die Kombination wurden meistens durch die Formen b(010), m (110), 1(111). — Fig. 1. — oder b(010), m(110), 1(111), n(lll). — Fig. 2. gebildet. Zwillingskristalle nach a (100) sind sehr selten. — Fig. 3. Es kommen Gypskristalle auch mit Galenit, Pyrit, Quarz, Tetraedrit und Chalkopyrit vor. Der Galenit ist derb. Der Pyrit zeigt die Formen a(100) und e(210). Am Quarz wurden m(10Ü0), r(10Íl) und z(0lïl) beobachtet. Die Hauptform des Tetraedrits ist n(211), neben dieser ist die Form d(110) untergeordnet. Der Chalkopyrit bildet sphenoidische Kristalle. Der von den oben erwähnten Mineralien begleiteter Gyps ist weiß, seidenglänzend oder wasserhell, glasglänzend, tafelig nach b(010) und besitzt die Formen b(010), m(110), 1(111). Zwillinge nach (100) sind sehr selten. Die Aufzählungsreihe der obigen Mineralien entspricht zugleich der Ausscheidungsfolge. Mineralogisch-petrographisches Institut der Kgl. Ung. P. Pázmány Universität zu Budapest.