Pongrácz Sándor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 31. (Budapest 1938)
Tokody, L.: Nagyági antimonit
Über die kristallographischen Verhältnisse des Antimonites von Nagyág (Komitat Hunyad, Ungarn) wurden bisher keine Angaben mitgeteilt. Die 2—3-5 mm langen und 0-5—1 mm dicken Antimonitkristalle sitzen auf einer Quarzkruste und zeigen folgende Formen: Die mit einem Stern (*) bezeichneten Formen sind für den Antimonit überhaupt neu. Die Form b (010) tritt mit guten Flächen auf. Unter den Prismen III. Art ist die Form m (110) an allen Kristallen durch grolle, vertikal geriefte, doch vollkommene Flächen vertreten. Die übrigen Formen der Zone [001] konnten als schmale Streifen wahrgenommen werden. Die neuen Prismen sind sichere Formen; mit anderen Formen liegt keine Identität vor. Von den Bipyramiden trat nur s (113) und /5(676) auf. Die Form s (113) herrscht mit rauhen und ein wenig gekrümmten Flächen vor. Die Bypyramide ß (676) erschien nur an einem Kristalle und besitz! nur eine kleine Fläche mit einem schwachen Reflex. Keine Zwillinge. Fig. 1 stellt das Bild eines Kristalles von Nagyág dar. b(010) z(1-12-0) h (180) #(160) d (230) r (540) * (790) * (980) * (9:110) r(650) x (560) i (320) * (780) * (740) s(113) ß (676) * (9100) d-(12-1-0) m (110) Mineralogisch-petrographisches Institut d. Kgl. Ung. Pázmány P, Universität zu Budapest.