Pongrácz Sándor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 31. (Budapest 1938)
Szalai, T.: Fossile Testudo-Reste aus dem Pleistozän Maltas. Gedanken über das sogenannte nordische Entstehungszentrum der Tiere
dorsalen Seite entspringt eine Crista dorsalis, die am Rande der distalen Facies articularis endet und diese gegen die fibulare Seite stark verbreitert. Wir haben noch eine kleinere, rechte Tibia (Inv. No. F. 69), deren proximales Endstück fehlt. Ihre Gestalt ist der des vorher erwähnten Exemplars ähnlich. Das oben beschriebene Material unterscheidet sich nach meinen Untersuchungen von sämtlichen, bekannten Testudo-Arten, so, daß ich also feststellen mußte, daß sie einer selbständigen Art angehört, die ich zum Andenken des früh verstorbenen Kurators G. DESPOTT: Testudo Despotti nenne. Den ersten, literarischen Nachweis bezüglich dieser Reste finden wir bei DESPOTT (3) wo er auch erwähnt, daß ich mich mit der Bearbeitung des Materials befasse. Später erwähnte auch ich (11. p. 130) diese Reste. e f FIG. 1. a—b=Ulna (F. 65); c —d=Radius (F. 64); ad=Proxiraale Gelenksfläche des Unterarms; e —f=Tibia (F. 53); oZ=01ecranon; fceh=Fossa. condili externi humeri; /d=Facies dorsalis; ci=Crista interossea; cu=Crista ulnaris; fD=Facies ventralis; cr=Crista radialis; cd=Crista dorsalis; ps=Processus styloideus; /a=Facies articularis; ci=Corpus tibiae.