Pongrácz Sándor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 31. (Budapest 1938)
Kőfaragó-Gyelnik, V.: Revisio typorum ab auctoribus variis descriptorum III.
Der Typus liegt im herb, Nyl. (No. 35734). Der Original Wortlaut der Etikette lautet: „35734. Ins. Borbonia (Girandy). Ex hb.. LENORMAND." Thallus 3—4 cm magnus, typice foliaceus, esorediosus, exisidiosus, lobatus, lobis subrotundatis, subimbricatis, ca. 4—6 mm latis, lobis adventivis deficientibus, superne nudus, subnitidus, levis, subtus nigrescens, in zona marginali nonnunquam olivaceo-atro-viridis, rhizinosus. Apothecia superficialia, parmelioidea, sessilia, marginibus thallinis sat crassis, subintegris, discis rufescenti-badiis, levibus, epruinosis. Medulla flava, KC -f- aurantiaco-rubescens, C -f- aurantiaco-rubescens, K —. — Auf das Mark getupfte Kalilauge versickert schnell. Im ersten Augenblicke ist der Tropfen intensiv gelb, wenn er (rasch!) versickert ist, bleibt an seiner S telle ein gelber, hie und da rötlieh scheinender Fleck, endlich nach einigen Minuten sieht der Fleck aus, als ob er nur mit Wasser betupft worden wäre. — Lagerfarbe des Typenexemplars rötlichbraun. Diese Farbe ist aber nicht die Naturfarbe der Art, sondern dem Alter zuzuschreiben, Wie es urspünglich aussah, ist heute nicht mehr feststellbar und ich muß mich an NYLANDERS Beschreibung halten (1. c.) : „thallus flavicans vel flavocinerascens". Auf Grund der angegebenen Lagerfarbe kann die Pflanze in die Sektionen Xanthoparmelia oder Subflavescenfes gehören. Nach den Rhizinenverhältnissen kann sie nur in die Xanthoparmelia VAIN. Sektion gehören. Es finden sich schwach gelbliche Arten auch zwischen den Hypotrachynae VAIN., es kann also sein, daß unsere Pflanze hierher gehört, dies scheint mir aber einstweilen nicht wahrscheinlich. — Nächstverwandt mit Parmelia Uleana MÜLL.. ARG., nur ist die Unterseite des Lagers schwarz,? nicht blaß. 187. Parmelia splendidula NYL. in Flora 1885. p. 605. Siehe unter Parmelia caperata var. splendidula DEL. dieser Abhandlung (No. 155). 188. Parmelia subconspersa var. benguellensis VAIN, in Welwitsch Afric. Plants vol. II. 1901. p. 401; Parmelia conspersa var. benguellensis A. ZAHLBR. Cat. Lieh. Univ. VI. 1930. p. 131. Der Typus liegt im herb. Vain. (No. 2829). Der Originalwortlaut der Etikette lautet: „31 pr. p. Herb. VAINIO. Parmelia subconspersa NYL. f. Benguellensis (WELW.) WO. Welwitsch Iter Angolense. P. Benguellensis (P. Haillensis) WELW. Huilla 3800—5500. Ad truncos Morro de Lopollo. 14—16° lat. austr. 1860. 2829." Thallus subcrustaceus, diametr. 20 mm, esorediosus, in centra primariis contiguis vel subimbricatis, sinuato-ramosis, 1—2 mm latis, lobis adventivis deficientibus, superne conspersa viridis, opacus*