Zsivny Viktor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 30. (Budapest 1936)
Herrmann, M.: Diabáz és bazalt a Witwatersrandről
Die P/agiofcZasleistchen (Größe ungefähr 0.2 mm) der Grundmasse haben auf Grund der maximalen Auslöschungen in der symmetrischen Zone (27°—37°) die chemische Zusammensetzung von Ab r , 2 . An 48 — Ab Sß . An 64 , der Labrador-Bytownit-Reihe entsprechend. Umwandlungsprodukte sind Kaolin, Calcit, und Epidol. Sonst sind die Plagioklase im allgemeinen frisch. Die Pyroxene der Grundmasse sind ebenfalls titanhältige basaltische Augite; die Auslöschung c : y geht bis 64°, genau so, wie bei den Pyroxenen der ersten Generation. Ihre Größe ist ungefähr 0.1—0.3 mm. Die Umwandlungsprodukte sind dieselben wie bei der ersten Generation. Die in der Grundmasse sehr häufig vorkommenden MagnetitKörner erscheinen in Stäbchen (0.2 mm) oder in unregelmäßigen Körnern (durchschnittliche Größe: 0-06 mm) oder in Formen mit drei-, vier- oder sechseckigen Konturen. Auch skelettartige oder verzweigte Formen kommen vor. Ihre Farbe ist eisengrau bis bläulichschwarz, metallglänzend. Das häufige Vorkommen der Magnetite bekräftigt den bei der chemischen Analyse beobachteten höheren FeGehalt (Fe 2 0 3 = 7.33; Fe O = 12.48). Außer den schon oben beschriebenen Umwandlungsprodukten (Chlorit, Epidot, Kaolin, Sericit, sekundärer Amphibol) sind noch sekundärer Calcit und Quarz besonders hervorzuheben. Der sekundäre Calcit, als das Uniwandlungsprodukt des Augits und des Plagioklases (in stark doppelbrechenden Körnchen mit starken Interferenzfarben und starker Lichtbrechung), tritt in größerer Menge auf als bei dem vorherbeschriebenen Gestein: beim Diabas. Dies wird auch durch dem bei der chemischen Analyse gefundenen höheren C0 2-Gehalt (0.71%) bestätigt. Der sekundäre Quarz findet sich stellenweise in Form von verstreut auftretenden Adern. Die chemische Analyse des Gesteins und die Bestimmung des spez. Gewichtes wurde ebenfalls von Herrn Dr. LÁSZLÓ von ZOMBORY ausgeführt und ergab folgende Resultate: