Moesz Gusztáv - Soós Lajos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 28. (Budapest 1934)

Szilády, Z.: Die palaearktischen Rhagioniden

Bemerkung (S. 280) beziiglich des Pharynx von E. extendens hervor: ,.Der nach hinten zu sich stark verbreiternde Pharynx ist...," sowie aus der Bemerkung (S. 282) beziiglich des Pharynx von E. MiiUeri: ..Das Hinfercnde des Pharynx zeigt eine auffallend geringe Breite im Vergleich zn dem der Vergleichsart", 5 auBerdem 6 : „Pharynx hinten weit schmaler, 7 doch mit kraftigem Querwulste, der jederseits am Rande hockerartig iibersteht." Ich muil bemerken, daB ich KOENIKE'S Typen nicht gesehen habe und so in meinen Folgcrungen bloB auf die literarischen Angaben angewiesen bin. Nach meinem Dafiirhalten miissen wir daher mit KOENIKE beide Formen artlich trennen. E. setosa ist mit einem in seiner ganzen Ausdehnung annahrend die gleiche Breite zeigenden Pharynx, E. Mulleri hingegen mit einem nach hinten zu sich stark verbreiternden Pharynx charakterisiert. Meines Erachtens kbnnen wir noch weiter gehen, es diinkt mir namlich, daB sich auch die subgenerische Trennung von E. setosa und E. Mulleri auf Grund des verschiedenen Baues und Gestalt des Maxil­larorgans in systematischer Hinsicht zwackmailig zeigt. E, Midleri gehbrt nach Maxillargrundplatte und Pharynx in dfe Verwand­schaft von E. extendens. Die Maxillargrundplatte von E. extendens ist unter der Mundscheibe ziemlich breit, und ist in der Mittellinie mit riickwarts zeigender, mehr oder weniger breiter Leiste dem Pha­rynx angewachsen. der Pharynx ist vorn eng, verbreitert sich aber nach hinten stufenweise. in seinem letzten Viertel mit kraftigem Quer­wulste (Chitinring), der jederseits am Rande hbckerartig (kleiner, hakiger Muskelzapfen) iibersteht. Die hierhergehbrenden Formen waren Eylais s. str. zu bezeichnen. Die Maxillargrundplatte von E. se­tosa ahnelt derjenigen von E. extendens, der Pharynx hingegen zeigt in seiner ganzen Ausdehnung anniihrend die gieiche Breite, aufierdem fehlt der kleine, hakige Muskelzapfen ganz, oder ist er nur undeutlich vorhanden. wie z. B. bei Eylais taniilla KOEN., der Chitinring auf dem Pharynx ist auch im aligemeinen nur schwach entwickelt. Fiir die Formen. welche ein sc/osa-ahnliches Maxillarorgan besitzen, schlage ich den Namen Pareylais n. subgen. vor. Ich reihe auf Grund des Maxillarorgans auch E. rimosa in dieses Subgenus, ein Exemplar davon (stammt aus einem toten Arm des Ga­s E. extendens. ' KOENIKE F.. Acarina, in Brauer: Die Sufiwasserfauna Deutschlands, H. 12. II. (909. 7 als bei E. extendens.

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