Moesz Gusztáv - Soós Lajos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 28. (Budapest 1934)
Kubacska, A.: Pathologische Untersuchungen an ungarländischen Versteinerungen. IV. Erkrankungen der Wirbelsäule des Ursus spelaeus Rosenm.
21. Lw, NM, Inv. No U 715. (S. Taf. XV, Fig. 1). Der ganze Wirbelkdrper ist von korallenartigen Auswiichsen bedeckt. Die Auswiichse beginnen aus der Spongiosa. Sie bedecken den ganzen Neuralbogen, und sind als kleinere Osteophytenauflagerungen auch an dcr vcntralen Wand des Wirbelkanals, sowie am Proc. spinosus vorhanden. Die Praezygapophysen sind verschwunden, Am Rand der Wirbelpfanne ist die abpolierte Gelenkflache noch in 0.5 cm Breite sichtbar. Im iibrigen ist die Gelenkflache verschwunden und blos die aufgetriebene groBlocherige Spongiosa ist sichtbar. 22. Bw. NM, Tnv. No U/716. (S. Taf. XIV, Fig. I). Am Wirbelkorper befinden sich iiber anderthalb cm lange korallenartige Auflagerungen. Die Gelenkflachen des Wirbelkbrpers, sowie die Rippengelenkflachen sind poliert imd die Spongiosa steht frei. Auch mehr fortgeschrittene pathologische Veranderungen sind an den Wirbeln sichtbar. 25. Bw, FI. Am Wirbelkbrper und am Rand der Wirbelpfanne sind korallenartige Aufiagerungen sichtbar, welche um der rechten Fovea costalis bis 1 cm lang werden. Unterhalb der linken Fovea costalis befindet sich eine nuBgroBe, nach hinten gerichtete Knochenneubildung. An der Fovea costalis sind Osteophyten sichtbar. 24. Bw, NM. Tnv. No X/518. (S. Taf. XV. Fig. 2). Am ventralen Rand des Wirbelkorpers befindet sich links eine machtige Knochenauflagerung grbfier als selbst bei Fall No 23. Diese erstreckt sich in 1.5 cm Liinge nach vorne bis unter den vorliegenden Wirbelkorper. An der Basis des Neuralbogens sind noch Extosen von Bohnengrofie sichtbar. 25. Lw, NM, Inv. No £/516. (S. Taf. XIII. Fig. 3). An der rechten Seite des W irbelkorpers ist eine machtige, caudal gerichtete spondylitische Knochenauflagerung sichtbar. Die Dicke der Knochenauflagerung betragt iiber 2 cm und ist beinahe so grofi wie ein kleineres Hiilmerei. 26. Lw, NM, Inv. No X 519. (S. Taf. XIII. Fig. 5). Ahnlich zum Fall No 25. Die Knochenbriicke verliingert sich aber von der linken Seite des Wirbelkorpers in cranialer Richtung. \m Rand des Wirbelkorpers befinden sich Exostosen. 27. FL Ahnlich zum Fall No 26. Die spondylitische Knochenbriicke dehnt sich auf den Wirbelkbrper des benachbarten Wirbels aus. Dieser Wirbel ist in das im Museum der Kgl. Ungar. Geologischen Anstalt aufgestellten Hohlenbarskelett eingebaut. 28. Bw, NM, Inv. No 21/678. Die Gelenkflache des Wirbelkopfes tragt Spuren einer eiterigen Entziindung.