Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 27. (Budapest 1930-1931)

Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. IV

vier in einer etwas nach hinten gebogenen Quer reiche stehenden Punkte, zwei dicht nebeneinander stehende kleine Punkte, häufig zusammen­fliessend und mit einer länglichen weisslichen Längsbinde zusammen­hängend, auf dem Pronotum eine breite, hinten in der Mitte tief einge­kerbte, zuweilen unterbrochene Querbinde und drei unregelmässige Makeln auf den Flügeldecken. Die vordere nimmt die Clavusbasis ein und geht bis über das Basaldrittel herab, zur Basis etwas zugespitzt, indem der Scutellarrand frei bleibt ; die zweite Makel im Corium in der Nähe der Basis und die dritte erstreckt sich auf die ganze Clavusspitze und den unteren Teil der Suturalzelle und hängt mehr-weniger mit einer runden Makel hinter der Clavusspitze zusammen. Flügel rauchschwarz. Unterseite schwarz, die Segmentränder schmal gelb, Beine blassgelb. Länge : 7—7*5 mm. Brasilien : Rio de Janeiro (Mus. Paris). Diese schöne Art widme ich dem verdienstvollen Entomologen und Assistenten am Naturhistorischen Museum in Paris, Herrn SEGUY, in Dankbarkeit für die Unterstützung meiner Arbeit. 17. C. pergrata n. sp. — Oberseite tief schwarz, drei Punkte des Scheitels, von welchen die Äusseren zur Fühlergrube etwas spitz zulaufen, eine breite, in der Mitte unterbrochene Querbinde am Vorderrande des Pronotums, der Scutaller- und Schlussrand bis zur Mitte des Clavus, an der Wurzel der Flügeldecken knopfartig erweitert und eine Längs­binde an der Clavusnaht, von der Basis etwas entfernt beginnend, längs der Schlussnaht vor die Spitze des Clavus herablaufend, daselbst auf das Corium bis zum rauchschwarzen Apikaiteil fortziehend. Fühler hellgelb. Gesicht schwarz, die Aussenseiten der Wangen, Clipeusspitze und Schnabel sowie die ganze Unterseite und Beine hellgelb. Länge : 4*5 mm. Peru: Rio ja (Coll. m.); Columbien: Pandi, Cundinamarca (Mus. Hamburg). 18. C. flavoornata SEAL. —Von der Gestalt und Grösse der C. Seguyi. Oberseite und die Mitte der Stirn, sowie die Aussenränder der Wangen schwarz. Die Oberseite mit blutroten Makeln gezeichnet, u. zw. : eine Quermakel auf der Scheitelspitze, auf der Scheitelfläche eine aus drei zusammenhängenden grossen Makeln gebildete Querbinde, die mittlere Makel quer ; die Seitenmakeln nehmen die Jochstücke ein und dehnen sich längs des inneren Augenrandes bis zur Scheitelbasis aus, auf der Mitte des Pronotums eine in der Mitte unterbrochene schmale Querbinde ; auf den Flügeldecken sechs längliche Makeln und zwar im Clavus drei Makeln, eine an der Clavuswurzel, die zweite die längste in der Mitte des Clavus und die dritte auf der Clavusspitze ; im Corium gleichfalls

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