Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 27. (Budapest 1930-1931)

Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. IV

Südamerika : Surinam, Paramaribo (Mus. Hamburg). Bartica. Itaituba, Faro (Coll. m.), Para, Benevides (Mus. Paris). 4. C. servula n. sp. — Kopf und Pronotum rot. Scheitel mit zwei kleinen Punkten auf der Spitze, eine Quermakel auf der Basis mit der rhomboidalen Makel am Vorderrande des Pronotums zusammenhängend, zwei kleine oft zusammenfliessende Makeln am Hinterrande desselben schwarz. Scutellum schwarz oder die Spitze rot, welche zweilen mit einer feinen Mittellinie mit der Basis verbunden ist. Flügeldecken schwarz, mit zwei roten Längsbinden, die erste Binde im Clavus an der Clavus­naht liegend, von der Basis bis zur Clavusspitze laufend, mit einer kurzen breiten Zacke zur Scutellumspitze, die zweite Längsbinde in der Mitte des Coriums verlauft von der Basis bis in den Apikaiteil und geht dann eine Schlinge bildend zur Clavusspitze zurück, so dass der von diesen Binden begrenzte schwarze Längsstreif der Clavusnaht anliegt, wodurch sich diese Art von der ähnlichen C. cruenta FABR. unterscheidet. Die Corium­binde ist vom Costalrande durch eine ziemlich breite hyaline farblose Zone getrennt. Unterseite und Beine blassgelb. Hinterleibsrücken schwarz. Länge : 6—7 mm. Peru (Coll. SIGNORÉT, MUS. Wien), Pachitea (Mus. Budapest) ; Para (Coll. m.). 5. C. solida n. sp. — Gestalt und Grösse wie C. cardinalis. Ober­seite rot. mit schwarzer Zeichnung : zwei grosse runde Makeln am Scheitel­vorderrande, eine viereckige Quermakel auf der Scheitelbasis, mit dem schwarzen Vorderrande verbunden, diese Vorderrandmakel hinten halb­kreisförmig begrenzt, nach aussen zugespitzt. Auf dem Hinterrande des Pronotums zwei längsovale Makeln, welche sich auf die Basalmakeln des Scutellums und den angrenzenden Clavusrand ausdehnen. Auf den roten Flügeldecken eine gemeinsame nach hinten zugespitze Längs­binde dicht hinter der Scutellumspitze. im Corium eine Längsbinde dicht an der Clavusnaht, eine breite isolirte keilförmige Binde in der Mitte des Coriums (vorn zugespitzt, hinten verbreitert und in der Höhe der Clavusspitze quer abgestutzt) ; die Costalrandader schwarz, im Apikalteile hinter der Mittelbinde eine grosse isolirte rundliche Makel. Apikaispitze rot, Apikairand schmal schwarz gerandet, der innere Teil des Apikairandes hyalin, rauchbraun. Unterseite und Beine blassgelb, die Vorder- und Mittelschienen etwas rötlich. Hinterleibsrücken rot. rf. Genitalplatten schmal dreieckig, nach hinten stielförmig verlängert, die Spitzen nach oben gebogen, bis zum letzten Viertel des Pygophors reichend. Länge : 8—9 mm.

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