Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 26. (Budapest 1929)

Szalay, L.: Magyarországi Hydracarinák

oder nach regnerischem Wetter bilden. Diese können eventuell durch das ganze Jahr erhalten bleiben oder aber bei andauernder Trockenheit im Hochsommer verschwinden. Ihr Wasser ist also vorübergehend. Zu diesem Gewässertyp rechne ich die Fundorte 1 = Strassengraben und Wiesentümpel von Nagysalló, Nro. 3=Tümpel auf einem Berg bei Szklenófürdő. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir auch die Fundorte Nro. 4.= W al dt ü mp el bei Kaszó puszta hieher rechnen müssen. Vorläufig kann ich dies aber nur mit Vorbehalt machen, da mir keine Angaben über die sommerlichen Verhältnisse dieser Fundorte vorliegen ; das Vorkommen von Niphargus lässt nicht die Ver­mutung unterdrücken, dass diese Gewässer teilweise auch durch subterrane Gewässer gespeist werden ; ferner Vorkommnisse gewisser Tiere anderer Ordnungen und Klassen sprechen dafür, dass diese Gewässer wahrschein­lich nicht, oder nur selten vorübergehender Natur sind. In diesen Gewässern wurden festgestellt : Eylais bisinuosa Piona clavicornis „ rimosa „ nodata Sperchon elegáns var. Sigthori „ annulata Thyas pachystoma „ obturbans „ dirempta „ coccinea Euthyas truncata Acercus ornatus Hydryphantes ruber „ scaurus „ ruber var. prolongatus „ Dudichi „ Bayeri Arrhenurus truncalellus Diplodontus despiciens .. pugionifer Limnesia fidgida „ mandator „ integrator Unter den aufgezählten Arten sind Thyas dirempta und Euthyas truncata fast ausschliesslich auf vorübergehende Gewässer charakteristisch, in anderen Biotopen leben sie gar nicht. Dagegen ist Thyas pachystoma ausser kleineren stehenden Gewässer auch in Quellen und Bächen zu finden. In warmen Frühlingstagen, als die Sonnenstrahlen diese seichten, durchsichtigen Gewässer lau erwärmen, können wir leicht beobachten, dass die schwimmunfähigen roten Thyas-Arten an den abgefallenen Laub­blättern, Holzstücken desW assergrundes herumkriechen. Die Hydryphantes Arten, welche ebenfalls für vorübergehende Gewässer charakteristisch sind, schwimmen unermüdlich herum, obwohl sie auch im reichbepllanzten See-Littoral heimisch sind ; an bewölkten Tagen verstecken sie sich meis­tens. Ausser den Thyas-Arten ist noch Piona clavicornis, eventuell auch Piona annulata, als relativ stenotop und charakteristisch auf vorüber-

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