Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)

Gerschik, E.: Morphologische Studien an der Zunge einiger Tagraubvögel aus den Gattungen Accipiter, Buteo und Circus

5. Musculus ceratohyoideus (Textfig. 4). Entspringt im unter­sten Drittel des I. Gliedes aussen und dorsal und zieht gegen den Stie des Zungenbeinkörpers. Hier verbindet er sich mit den Fasern der anderen Seite und bildet unter dem Stiele eine dünne Muskelplatte. Bei Buteo ent­springt dieser Muskel ganz am Ende des I. Gliedes. Ebenso bei Circus, oben, innen und unten die Seiten des Horns an der Ursprungsstelle umfassend; er ist hier etwas stärker aus­gebildet. 6. M usculus geniohyoi­deus und 7. Musculus genioglossus (Textfig. 3). Bei allen untersuchten Formen sieht man feine Muskelfasern aus der Gegend der Symphyse des Unterkiefers nach hinten ziehen, welche im Bindegewebe des Mundbodens zu verschwin­den scheinen. Bei einem jungen Habichtsweibchen konnte ich jedoch diese Muskeln noch weiter verfolgen. Hier teilte sich der von der Symphyse kommende Muskel jeder Seite, bald nachdem er den Musculus mylohyoideus erreichte, in 2 Teile, von welchen sich der innen gelegene Teil breiter, der äussere schmaler zeigte. Der innere Ast teilte sich wieder, bevor er noch den M. mylohyoideus verliess in 2 Teile. Der innere davon war wieder stärker und strahlte fächerförmig in das Bindegewebe des Zungen­flügels, nahe zum Aussenrande. Der schmalere Ast der zweiten Teilung zog weiter nach hinten und verlor sich in der vorderen Hälfte des Kehlhügels seitlich. Der schwächere Ast der ersten Teilung verlor sich Fig. 3. — Unterkiefer des Habichts seitlich von unten mit der oberflächlichen Zungenmuskulatur; in situ, a — Musculus mylohyoideus, b = M. serpihyoideus, c = M. stylohyoideus, d ~ M. ceratomandibularis, ef = M. geniohyoideus et genioglossus, g = M. sternotrachealis.

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