Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)

Gerschik, E.: Morphologische Studien an der Zunge einiger Tagraubvögel aus den Gattungen Accipiter, Buteo und Circus

grund etwa 90—100. Mäuse- und Rauhfussbussard haben gleichfalls viele Drüsen, besonders der Rauhfuss ist reich an Drüsen. Gewöhnlich werden die Drüsenporen seitlich unten am Kehlkopf feiner. Beim Adler­bussard zählte ich am Rücken etwa 70 Öffnungen, unter dem Seitenrande einige ; am Zungengrunde, besonders nahe zum Hinterrande des Rückens etwa 52 Öffnungen. Etorques hatte 40 Drüsenöffnungen am Rücken, 15 auf der Seite, einige am Zungengrund in der vorderen Mitte. Rohrweihe : 24 Öffnungen am Rücken, 15 seitlich, 50 am Zungengrund, auf letzterem besonders in der Mittellinie angeordnet. Steppenweihe: 40 am Rücken, je 9 seitlich, nur einige im vorderen Teile des Zungengrundes. Die Zungendrüsen des Rückens wären als G 1 an d u 1 a e linguales mediales und laterales zusammenzufassen. Die Zungengrunddrüsen entsprechen den Glandulae linguales posteriores der Autoren. Über den morphologischen und physiologischen Wert dieser Drüsen ist schwer zu urteilen, da auch die letzthin erschienene Arbeit ANTONY'S (1920) keine histologischen Ergebnisse über die Drüsen der Mundschlund­kopfhöhle der Raubvögel brachte. Was aber am meisten Not tut, das sind entwickelungsgeschichtliche Arbeiten. So werden vorerst diese Gebilde nach ihrer Lage benannt. Da über die Drüsen der Mundschlundkopf höhle unserer Raubvögel noch sehr wenig bekannt ist, füge ich hier noch meine diesbezüglichen Beobachtungen an, soweit sie den Habicht und den Sperber betreffen. Im Mundboden kommen vorn an der Symphyse des Unterkiefers sowohl beim Habicht, wie beim Sperber 2 nebeneinander liegende, rundliche Drüsenplatten vor, welche die Glandula mandibular is vorstellen. Sie mündet beim Habicht mit 20—30, beim Sperber mit 40 Öffnungen in der Mundhöhle. Auf einer Falte des Mundbodens, in der Gegend der Zungenflügel anfangend und nahe der Mandibula hinziehend befindet sich auf beiden Seiten eine starke Drüse aus länglichen und runden Säckchen bestehend, die nach der Oberfläche des Mundbodens gerichtet, beim Habicht mit 23 Öffnungen, darunter auch grössere, beim Sperber mit etwas weni­geren, mündet. Die Drüse entspricht der Glandula m a n di b u 1 ar i s posterior externa. Näher zur Zunge ist eine kleinere Drüse mit 4—5 Öffnungen beim Habicht, mit 2—3 Öffnungen beim Sperber. Sie entspricht der Glandula m a n d i b u 1 a r i s posterior interna. Der unter einem stumpfen Winkel flach sich erhebende Kehlhügel trägt nur beim Rauhfussbussard manchmal Drüsen: Glandulae crico­arytaenoideae. Reim Mäusebussard sitzen auch auf der inneren Wand der Aryspangen feine Drüsenöfínungen, dicht gelagert. Unten reichen Drüsen bis zu den Seiten des Kehlhügels. Der Sperber und Habicht haben

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