Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)

Pongrácz, S.: Die fossilen Insekten von Ungarn, mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der europäischen Insekten-Fauna

einzutreffen, wodurch der untere Ast der Gabel verkürzt wird, ein Merkmal höherer Oedipoden. Hingegen ist aber eine verhältnismässig lange Gabel des oberen Astes des Cu zu entnehmen. A ist fast gerade und trifft den Hinterrancl des Flügels bei der Mündung des Cu. Es ist ein kleiner Basalfleck, ein grösserer, viereckiger Postbasalileck, ein noch grösserer Medialfleck zu entnehmen, welch letzterer bald den unteren Ast des Cu erreicht, und dem sodann 2 kleinere HumeraIfleckchen und 3 Apikalflecke folgen. Es ist nicht unmöglich, dass dieser Flügelrest einer Art angehört, die von 0. nigrofasciolata zu trennen ist. Dafür spricht schon die Grösse der Flügel, aus der ersichtlich ist, dass es sich hier um eine viel kleinere Fig. 22. — Rechter Vordertlügel von Oedipoda nigrofasciolata HEEK. Art handle, wie 0. nigrofasciolata. Durch den undeutlichen Flügelrest, und Mangel an Material bin ich vorläufig dennoch veranlasst, diese zwei Fossilien unter einer Art zu unterbringen. Auch ein zweiter Abdruck einer Heuschrecke seitwärts gelegen, mit gespreiztem linken Sprungbein und mit geschlossenen Flügeln dürfte dieser Art zugestellt werden, an dem der für die Oedipoden bezeichnende Schen­kelknick noch nicht erscheint. Endlich hierher ist auch ein dritter Abdruck zu rechnen, der gleichfalls Eigentum des wiener Staatsmuseums ist, und als Oedipoda melanosticta bezeichnet ist. Zwar ist an demselben die Ade­rung zu verfolgen, aus dem Fleckentypus des Vorderflügels sind die Merk­male von 0. nigrofasciolata doch leicht zu entnehmen. Pardalophora hungarica nov. spec. (Fig. 23, 24b, 25). Fossilisationszustand: Ein linker Vorderflügel auf Mergel­schiefer deutlich erhalten, nur die Flügelspitze zerstört. Horizont, Fundort: Unt. Miozän, Ältere Mediterranstufe, Radoboj.

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