Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)
Pongrácz, S.: Die fossilen Insekten von Ungarn, mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der europäischen Insekten-Fauna
Farn. : Gomphidae BANKS. Somatochlora alpestris SEL. Cordulia platyptera CHARP. Leopold. Carol. Akad. XX. 1843. p. 408. Diese Art wurde zuerst von CHARPENTIER beschrieben, welcher dieselbe zur Gattung Libellula stellte. HEER hielt dieses Fossil für eine Cordulia, und schrieb darüber folgendes (op. cit. p. 75) : „Die Fossile kommt in Grösse und Form der Flügel am meisten mit C. metallica LIND, und C. aenea L. überein, zwei sehr nahe vervandten und vorzüglich in der Form und Grösse der Hinterleibsanhängsel verschieFig. 12. — Anax Metis HEER. Oberer Flügel rekonstruirt. denen Arten, die durch einen grossen Teil von Europa verbreitet sind. Der C. metallica steht sie noch näher, als der C. aenea, indem das Dreieck der Hinterflügel ebenfalls eine Querader hat, gerade wie dasjenige der C. metallica, wogegen es bei der C. aenea leer ist. Die Anwesenheit von zwei oder drei Zellen an der Hypothenuse halte ich für unwesentlich, indem bei der C. aenea dies sehr wechselt, ja bei unseren Exemplaren häufiger drei als zwei Zellen dort liegen, zuweilen aber auch am rechten Flügel drei, am linken nur zwei sind, so dass durch diesen Charakter die C. aenea keineswegs von der C. metallica unterschieden werden kann." Ich kann diese Art trotz der auffallenden Ähnlichkeit mit Cordulia doch nicht diesem Genus zustellen und zwar aus folgendem Grund :