Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)

Pongrácz, S.: Die fossilen Insekten von Ungarn, mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der europäischen Insekten-Fauna

die Agrioniden und Galopterygiden entfalteten, die sieh seither im Gegenteil zu erlöschten Gruppe der Dysagrioniden, in ununterbrochenem Aufblühen befinden. Subordo. : Anisoptera SEL. Farn. : Aeschnidae JACOBS. & BIANCHI. Anax Metis HEER. (Fig. 12). Aesehna metis HEER. Insektenfauna v. Oeningen u. Radoboj, p. 68—73. Fossilisationszu stand: Ein vollkommen erhaltener rechter Hinterflügel eines Männchens auf Mergelschiefer. H o r i z o n t, Fundort: Unteres Miozän, Ältere Mediterran-Stufe. Radoboj. M a s s an gab e n : Länge des Hinterflügels : 46 m j m . Breite desselben : 14 Vermutliche Spannweite der Flügel: 95 Eigentum der königl. Ung, Ceol. Anstalt. Diese Art beschrieb HEER — wie folgt — auf Grund eines Hinter­ilügels (p. 72) : „Ist ohne Zweifel ein Aeschnenflügel, indem er alle früher ange­gebenen Charactere besitzt, welche die Unterflügel der Aeschnen von denen der Libellen unterscheiden. Eine genaue Vergleichung des Geäders mit demjenigen unserer grösseren Aeschnen zeigt weiter, dass die fossile Art wohl der A. grandis L. am nächsten gestanden haben dürfte. Der Verlauf der Hauptadern ist genau, wie bei Aesehna grandis, ebenso die ZelUmbildung des Dreieckes und der meisten Felder, dagegen weicht sie ab in der Zellenverteilung der area analis. Von der vena internomedia gehen vorn Flügelrande bis zum inneren Gabelast vier Ästchen aus, die in der area analis verlaufen, beim Weibchen von Aesehna grandis aber nur drei, daher denn auch die Verteilung der Zellen dort eine andere ist. Es hat ferner das fünfeckige Feldchen weniger Zellen (8—12), das sechseckige dagegen mehr. Die offenen Feldchen sind bei A. grandis in ihrer Bildung nicht konstant, doch weicht sie darin immer ab, dass das vierte Feldchen viel kleiner ist und aus einer viel geringeren Zahl von Zellen besteht (10—20). Weiter finden wir zwischen dem mittleren und inneren Gabelast der vena internomedia bei der grandis zwei Zeilen pentagonaler Zellen, während bei A. Metis auf die zwei Zellen bald eine einfache Reihe viereckiger Zellen folgt, die weiter aussen dann wieder sich verliert. In dieser Beziehung nähert sich die A. Metis mehr der A. chrysophthabna GHARP. In Nordamerica findet sich eine Aesehna (A.

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