Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)
Pongrácz, S.: Die fossilen Insekten von Ungarn, mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der europäischen Insekten-Fauna
kurzgestielte Gabel bilden, hingegen spaltet sich Mi erst später, ungefähr in der Mitte der Klügellänge in zwei leicht gebogene Äste, von denen der obere sich nochmals teilt. Cu fast gerade, sehr weit hinaus zu gerückt, gabelig endend, gleich wie die schiefen Adern, die — an Zahl 7 — ungleichmässig geordnet sind. Cm ist A eng angerückt, und läuft mit demselben fast parallel. A mit mehreren Fahnenadern, aus denen mit Sicherheit auf die anale Erweiterung zu schliessen ist, PONGRACZ S.: Uj harmadidőszaki termeszfaj Radobojról. M.*K. Földt. Int. Évk. XXV. 1917, 2. p. 25—35. — Über fossile Termiten Ungarns. 1926. Mitt. Jahrb. Ung. Geol. Anst. Bd. XXV. p. 23-33. Bei der ersten Beschreibung derselben war ich über den Horizont des Fundortes dieses Fossils nicht genau unterrichtet und so stellte ich für diese Art auch auf Grund des Geäders die neue Gattung Pliotermes auf. Seitdem bin ich überzeugt, dass auch diese Art dem unteren Miozän angehört. Dieses Fossil ist keinesfalls zu den ältesten Formen der Gattung Mastotermes einzureihen, in der Entwicklung der M ist es jedoch angezeigt, dass P. hungaricus phylogenetisch älter ist, wie M. croaticus und scheint somit zwischen letzterem und den älteren Mastotermitinae eine ermittelnde Stellung einzunehmen. Fig. 5. — Mastotermes vetustus HEER. (Teilweise Rekonstruktion). Pliotermes hungaricus PONGE.