Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 24. (Budapest 1926)
Stach, J.: Zwei neue Collembolen aus Ungarn
Klaue ohne Lateralzähne mit einem kaum merkbaren Innenzähnchen an der distalen Hälfte. Empodialanhang fehlt. Tibien an der dorsalen Seite mit zwei deutlich doch schwach gekeulten langen Haaren. Ihre Länge zur Ventralkante der Klaue verhält sich etwa wie 2:1. Andere Borsten an den Beinen verhältnismäßig kurz und ungekeult (Taf. II, Fig. 4.). Tenaculum mit 2 Kerbzähnen unbehaart. Furca schwach etwickelt im ganzen kürzer als Tibiotarsus. Manubrium breit mit einer Querreihe von 4 kurzen Borsten an der Basis der Furca (Taf. II, Fig. 1.). Mucrones von Dentes nicht deutlich abgegliedert. Mucrodens kürzer als die Ventralkante der Klaue des dritten Beinpaares (etwa wie 2 : 3). Densteil nur mit einer kurzen, gebogenen Borste. Mucro etwa von der halben Länge des Densteils ohne Lamellen etwas gebogen und stumpf am Ende (Taf. II, Fig. 2.). Analdornen 2 mäßig groß, länger als Mucrones, spitz, ein wenig gekrümmt, auf niedrigen, ziemlich breiten mit ihren Basen einander berührenden Papillen inseriert. Samt Papillen sind die Dorne fast so lang wie der Mucrodens und länger als die Hälfte der Klauenventralkante des dritten Beinpaares (Taf. II, Fig. 3.). Die Tiere sind in Alkohol von blauer Farbe. Am Rücken finden sich Längsreihen unpigmentierter kleiner Flecke. Körperlänge O'l mm. Die neue Art nähert sich durch ihre kurze, schwach entwickelte Furca, durch die nur mit einer Borste ausgestatteten Mucrodentes ; weiters durch dieselbe Zahl der Keulenhaare an den Beinen und der Kerbzähne auf dem Tenaculum, endlich durch die winzige Körperlänge an Xenylla Börneri AXELS. 1905, von welcher sie jedoch durch stärker entwickelte Mucrodentes und durch andere Form der Mucrones und Riechhaare an dem vierten Antennengliede leicht zu unterscheiden ist. Diese bis jetzt nur aus der Umgebung von Budapest (Sashegy, 20. XI. 1905) bekannte Art benenne ich zu Ehren ihres Entdeckers, wohl verdienten ungarischen Naturforschers, Herrn Dr LAJOS BÍRÓ. Deuterosminthurus Fényesi n. sp. Durch die starke sattelförmige Einsenkung des Rückens über der Basis der Springgabel erinnernt sehr an Deuterosminthurus répandus (ÂG-R.). Kopf groß, beim Weibchen in der Frontansicht fast kreisrund, ist bei beiden Geschlechtern mit verhältnismäßig kurzen und feinen Borsten spärlich bedeckt. Antennen beim Weibchen kürzer als IV» Länge der Kopfdiagonale, beim Männchen etwas länger. Ant. I: II: III: IV=2 :25: 3*5 :8. Sie sind mit massig kurzen und zarten Haaren bedeckt. Am reichlichsten finden