Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 24. (Budapest 1926)

Gebhardt, A.: Neue Buprestiden aus Indien

XXIV. ANNALES MUSEI NATIONALIS HUNGARICI. 1926. NEUE BUPRESTIDEN AUS INDIEN. Von DR A. v. GEBHARDT. DR C. F. C. BEESON, Direktor des Forest Zoological Research in Dehra-Dun (Indien), war so freundlich mir einige Buprestiden zur Deter­mination zu senden. Ich folgte dieser Aufgabe mit Vergnügen, umsomehr als das Material aus einem wenig erforschten Gebiete des nördlichen Vorder-Indien stammte und auch einige Neuheuten enthielt, welche ich nachfolgend beschreibe. Die Typen der nachstehend beschriebenen neuen Buprestiden gelangten durch Herrn BEESON ins British Museum nach London, die Cotypen berei­chern der Freundlichkeit des genannten Herrn zufolge meine Sammlung, wofür ich Ihm auch hierorts meinen besten Dank ausspreche. 1. Chrysobothris Horváthi n. sp. Gross, robust, dabei jedoch ziemlich schlank und oben nur massig gewölbt. Kopf und Unterseite hell goldgrün, glänzend, Stirn oberhalb der Querkante, Fühler, Halsschild und Klauen blaugrün, Hinterecken des Halsschildes mit rotgoldiger Makel, Flügeldecken glänzend violettblau, beiderseits mit vier blaugrünen Makeln und einer ebensolchen Scutellar­und Längsbinde, die Makeln sind scharf abgegrenzt, rundlich, leicht ein­gedrückt, die vordere liegt in der Mitte hinter dem basalen Drittel, die hintere vor dem apicalem Drittel und näher zum Seitenrand, die Scutellar­längsbinde an der Naht reicht bis zum Ende des ersten Drittels, die Längsbinde liegt in und hinter der Basalgrube, die schräge Humeral­makel reicht ebenso weit wie die Basalmakel und beide sind am abge­schrägten Teil des Basalrandes breit verbunden. Kopf gross, ziemlich breit, gewölbt, gegen den Scheitel fast geradlienig verengt, Stirn mit halb­kreisförmiger, nach unten scharf begrenzter und emporstehender Quer­wulst, unterhalb dieser nicht dicht, kreisförmig gerunzelt, die Runzeln konzentrisch geordnet, oberhalb derselben dicht und tief punktirt; Epistom flach, schwach bogenförmig ausgerandet, die Ecken breit abgerundet; Fühler schlank, Basalglied hellgrün, die übrigen Glieder dunkel. Halsschild etwa zweimal so breit als lang, im basalen Viertel am breitesten, von da zur Basis kurz gerundet, nach vorne massig stark ausgeschweift gerundet Annales Musei Nationalis Hungarici. XXIV. 4i

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