Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 24. (Budapest 1926)
Bokor, E.: Új Duvalites Magyarországból
der Aufbau der Gebirge und die Dislokation der südlichen Duvalites sehr verwickelt wurde. Namentlich diese Gruppe der ungarischen Duvalites ist in zoogeographischer Hinsicht noch gar nicht studiert. Auch hatten Vertreter der anscheinend älteren Gattung Duvalius DELAR. aus Südostungarn sich ausbreitend unter die Duvalites gemengt und erreichten nach Norden fortschreitend das Siebenbürger Erzgebirge (saetosus KNSCH.) Duvalius Bielzi SEIDL. ist nicht diesen Weg gefolgt. Die Verbreitung seiner Unterarten, Bielzi SEIDL., transsylvanicus CSÍKI, Mélihi CSIKI, calimanensis KNSCH., pilosellus MILL., Bybinskii KNSCH. und StobiecJcii CSIKI deuten darauf hin, dass er aus den Südostkarpathen auf dem Wege des Karpathenkranzes bis zur Hohen Tatra heraufgerückt ist. Duvalites Gebhardti ist aus vielen Rücksichten ein dankbares Studienobjekt. Seine geringe Grösse dürfte primärer Natur sein, die schlanken Beine und Fühler sind sekundäre Veränderungen. Die Behaarung der Schläfen entspricht nicht ganz jener der nordwestungarischen Artengruppe. Sie besteht aus einzelnen, sehr zerstreuten, abstehenden und äusserst feinen, nur bei starker mikroskopischer Vergrösserung sichtbaren Härchen, die aus feinsten Porenpünktchen entspringen. Dieselbe übergreift bei frischen, nicht abgeriebenen Stücken auf die Wangen, auf den Oberteil des Kopfes, ja manchmal auch auf den Halsschild. Die Augen erlitten eine bei den ungarischen Duvalites ungewöhnte, weitgehende Reduction. Sie sind schlitzförmig, äusserst schmal, unten fadenförmig ausgezogen, ohne Fazetten, vollkommen pigmentlos, nur die Ränder angedunkelt. Interessant ist die Tendenz zur Ausbildung einer Frontalseta ungefähr in der halben Höhe der Supraorbitalborsten. 1 Etwas weniger als die Hälfte der gesammelten Exemplare weist diese Stirnborste auf. Sie muss eine der neuesten Erwerbungen der Art sein. Ihre Stellung ist durchaus nicht gefestigt; einmal ist sie beinahe in der Mittellinie der Stirne, ein anderesmal in der Stirnfurche selbst, entweder mehr vorne, oder etwas nach hinten gerückt, zumeist nur einseitig, seltener beiderseits ausgebildet. Selbst bei paariger Ausbildung sind die Borsten selten auf gleicher Höhe, nicht in gleicher Entfernung, nicht gleich kräftig entwickelt. Ihre Form und Ausbildung entspricht jener einer Supraorbitalseta, manchmal ist sie, kleiner, hinfällig, oder ist ein deutlicher Porenpunkt nicht vorhanden. Die Verteilung der Stirnborsten auf die Geschlechter ist derart, dass beiderseits ausgebildete, Borsten in überwiegender Mehrzahl die Männchen besitzen, einseitige Borsten beide Geschlechter ungefähr in derselben Verteilung tragen. Die Streifen der Flügeldecken sind tief, vollzählig, weit nach 1 Auf ein ähnliches, konstantes Merkmal ist die Untergattung Paraduvalius KNSCH. (neben Duvalius DELAR.) gegründet. . '