Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 24. (Budapest 1926)

Vendl, M.: A vaskői aragonit kristályalakja

An den untersuchten Kristallen beobachtete ich die 37 Formen, 1 welche auf der Seite 217 des ung. Textes aufgezählt sind. Die steilen Prismen I. Stellung Y, W, U, T, Q, P, K wurden zuerst von K. ZIMÁNYI beobachtet und zwar am Aragonit von Dognácska. Unter den Pinakoiden habe ich nur das b {010} beobachtet. Es konnte an drei Kristallen gemessen werden, in einem Falle sind seine beiden Flächen entwickelt. Die Flächen der steilen Prismen I. Stellung sind mehr oder minder gerieft. Von diesen habe ich nur diejenige in der Reihe der sichergestellten Formen aufgenommen, welche genügende, scharfe Reflexe gaben. Oft ist die dominierende, steile Form mit solchen Formen in Kombination, welche nur eine sehr geringe Neigung zueinander zeigen, so dass im Fernrohr Reflexreihen ercheinen; in solchem Falle habe ich auch nur diejenigen Reflexe beachtet, welche ich auf Grund genug scharfer Grenzlinie genau einstellen konnte. Die sehr schwachen und verschwommenen Reflexbilder wurden unbeachtet gelassen. Das einseitige Auftreten der Prismen I. Stellung ist auch auf das Aragonitvorkommen von Vaskő charakteristisch. Am einen Ende der Achse b treten andere Formen auf, als am anderen. Diese Erscheinung konnte besonders bei den steilen Formen konstatiert werden. Man kann beobachten, dass manchmal auf steile Prismen weniger steile folgen und oft wiederholt sich diejenige Form unterbrochen von einer weniger steilen Form. Y {0.40.1} konnte ich an drei, W {0.32.1} an einem und U {0.27.1} an zwei Kristallen beobachten. T {0.26.1} kommt an einem Kristall — an welchem b {010} auch vorhanden ist — vorherrschend vor und ist an beiden Enden des Kristalls mit ziemlich guten Flächen entwickelt. Auch an einem anderen Kristalle tritt sie vorherrschend mit glänzenden Flächen auf, durch h {041) unter­brochen. y {0.24.1} erscheint an zwei Kristallen, einmal dominierend, mit schwach geriefter Fläche. Q {0.21.1} und Q {0.20.1} wurden an zwei Kristallen beobachtet. Die erstere Form kommt einmal vorherrschend vor. Ihre Fläche ist ziemlich breit und genau messbar. P {0.19.1} konnte an zwei, 0 {0.18.1} an einem und K {0.17.1} auch an zwei Kristallen gemessen werden. Keines tritt von ihnen vor­herrschend auf. fx {0.16.1} erscheint an drei Kristallen, in einem Falle als lange, aber schmale Fläche. 1 Die Buchstabenbezeichnung wurde aus GOLDSCHMIDT: „Atlas der Krystallformen" genommen. (Bd. I, Text, 1913, p. 90.) Annales Musei NationaUs linngar ici. XXIV.

Next

/
Oldalképek
Tartalom