Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 24. (Budapest 1926)

Tokody, L.: Cölesztin Stájerlak-ról

Mit dem Steierdorfer (Stájerlak) Cölesztin­Vorkommen und dessen kristallographischer Untersuchung befassten sich A. SCHRATTE 1 , 1 FR. V. HAUER, 2 V. v. ZEPHAROVICH 3 und M. TÓTH. 4 Die von mir untersuchten Kristalle — welche Eigentum des Mineralienkabinets des Ungarischen National-Museums bilden — sitzen, von Kalcit begleitet, in zwei Generationen auf einem schwarz-grauen Kalk­stein auf. Die Kristalle der ersten Generation sind wasserhell, durch­sichtig, von 1—1*5 mm Grösse, — die zweite Generation wird durch 3—4 mm erreichende blassblaue Kristalle vertreten. An den untersuchten fünf Individuen konnte ich folgende sieben Formen feststellen : a{100} m{110} c{001} z{lll} o{011} f {113} d{102} Diese Formen bildeten folgenden Kombinationen: Kristall a c 0 d m z f Figur 1. a c 0 d m z 1. 2. a c 0 m z — 3. a 0 d m z . 1. 4. a '6 o m z f — 5. a c 0 d m z 1. Die a {100} Flächen sind vertikal stark gerieft. c{001} ist unter­geordneter Weise ausgebildet. Die Form o {011} tritt mit grossen, aber trüben Flächen auf, während d {102} durch kleine, aber gut reflektierende Fläche vertreten ist. Die kleinen und glatten Flächen von m {110} und zfill} geben ebenfalls vorzügliche Reflexe, f {113} ist unsicher. Die Kristalle sind alle in der Richtung der a-Achse verlängert und stimmen mit jenen durch BUCHKTJCKER 3 von Leogang beschriebenen vollständig überein. 1 A. SCHRAUF: Cölestin vom Banal (TSCHERMAK'S Min. Mitt. 1874, p. 95—96). 2 FR. v. HAUER : Ein neues Vorkommen von Cölestin im Banate. (Verhandl. k. k. geol. Reichsanst. Wien. 1875, p. 215). — Földtani Közlöny. V, 1875, p. 89 und IX, 1879, p. 418. 3 V. v. .ZEPHAROVICH : Min. Lexicon. Wien. III, 1893, p. 73. 4 TÓTH M: Magyarország ásványai. Budapest, 1882, p. 161. V. GOLDSOHMIDT: Atlas d. Krystallformen. Taf. 228, Fig. 200.

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