Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 24. (Budapest 1926)
Szatala, Ö.: A magyarországi Coniocarpineae-k kritikai feldolgozása
Végül hálás köszönetemet fejezem ki DR FILARSZKY NÁNDOR múzeumi igazgató és DR HOLLENDONNER FERENCZ tanár uraknak, akik szívesek voltak intézetük anyagát és DR DEGEN ÁRPÁD magvizsgáló állomási főigazgató úrnak, aki gazdag könyvtárát mindenkor szívesen rendelkezésemre bocsátotta, valamint a Magyar Nemzeti Múzeum Növénytára tisztikarának szíves támogatásukért. Unsere Kenntnis über das Vorkommen der Coniocarpineae in Ungarn schritt langsam vorwärts. Von 1814 bis 1858 kannte man kaum einige Arten am Ungarn. WAHLENBERG war der erste, der in seiner im Jahre 1814 erschienenen „Flora Carpathorum" zwei Arten erwähnt. Bedeutend später im Jahre 1830 erwähnt ENDLICHER in seiner „Flora Posoniensis" eine Art, in den Jahren 1854 und 1857 Fuss in seiner Arbeit „Zur Cryptogamenflora Siebenbürgens" 2 Arten und schliesslich im Jahre 1858 zählt NOE in seiner „Flora di Fiume" 3 Arten auf. Unser Kenntnis der Unterordnung Conisocarpineae beginnt aber eigentlich mit der Tätigkeit und dem planmässigen Sammeln FR. HAZSLINSZKY'S. Im Jahre 1859 erwähnt HAZSLINSZKY in seinen „Beiträge zur Kenntniss der Karpathen-Flora" schon 14 Arten aus Ungarn und diese Zahl erhöht er in seinen von Jahr zu Jahr erschienenen Arbeiten bedeutend. Sein „A Magyar Birodalom Zuzmóflórája 0 betiteltes Werk vom Jahre 1884, welches sämtliche bekannt gewordenen Daten aufnimmt, zählt 34 Arten und 5 Varietäten auf. Grosse Verdienste erwarb sich in der Bereicherung der Kenntnise diesen Unterordnung der früh verstorbene H. LOJKA. Schon im Jahre 1869 erwähnt LOJKA in seinem „Bericht über eine lichenologische Reise" 14 Arten und in den Jahren 1872, 1873 und 1885 in der Zeitschrift „Mathematikai és Természettudományi Közlemények" aus verschiedenen Gegenden Ungarns noch weitere Daten. Ihm verdanken wir auch das Einsammeln zwei neuer Arten, Calicium polyporaceum NYL. und C. gneissicum NYL., welche NYLANDER in der „Flora" beschrieb. Mit LOJKA'S Tod tritt in der ungarischen Lichenologie ein ziemlich langer Stillstand ein, welcher erst mit dem Erscheinen A. ZAHLBRUCKNER'S Arbeit „Zur Flechtenflora des Pressburger Komitates" vom Jahre 1894 endigt. ZAHLBRUCKNER bereichert in seinen späteren auf die Flora Ungarns sich beziehenden Arbeiten bedeutend die Kenntnise unserer Coniocarpineae-en. In den letzen Jahren veröffentlichten ZSCHACKE aus Siebenbürgen, SÁNTHA aus der Umgebung von Budapest, aus der Gegend des Balatonsees und aus Kroatien, SZATALA aus dem Komitate Ung und TIMKÓ aus der Umgebung von Budapest eine Anzahl von Daten.