Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. II

396 Dr. L. MEUCHA R (118) des ganzen Hinterrandes schmal schwarz gesäumt. Scheidenpolster länglich, gelb, mit einer schmalen schrägen Querbinde in der Mitte. Legescheide nicht sichtbar. Länge : 14 mm ; Schulterbreite : 4 mm. Cicada orbona FABR., Ent. Syst. Suppl. p. 520. (1798); Syst. Rhyng. p. 72. (1803). / Tettigonia orbona SIGN., Ann. Soc. Ent. Fr. (3) II. p. 4-86. tab. 17. fig. 3. (1854). Brasilien : Minas Geraës (Mus. Paris). Diese Art wurde immer mit undata FABR. vereinigt, jedoch es ist eine gute selbstständige Art, welche mit undata gar nichts zu tun hat. Schon der Umstand, dass jede Art in eine andere Gruppe gehört und die Bildung der weiblichen Genitalorgane beweisen, dass zwei ganz ver­schiedene Arten vorliegen. Undata ist hauptsächlich eine in Nord- und Central am erika vorkommende Art, orbona scheint nur auf Südamerika beschränkt zu sein. Ob der von SIGNORÉT angegebene Fundort „Baltimore" richtig ist, mag dahin gestellt bleiben, da SIGNOEET viele unrichtige Fund­orte anführt. Das mir aus dem Pariser Museum vorliegende Exemplar O entspricht vollkommen der Beschreibung und Abbildung SIGNORET'S. 14. P. guttulata n. sp. — Oberseite schwarz glänzend mit gelben Makeln dicht besetzt, die Makeln auf dem Scheitel sind symmetrisch angeordnet und zwar 2 Makeln auf der Scheitelspitze und 2 Makeln auf der Stirnbasis, diese 4 Makeln bilden eine rundliche Makel, welche durch eine schwarze Längslinie und eine diese kreuzende Querlinie in 4 Makeln geteilt ist. Hinter dieser auf der Scheitelmitte zwei dicht neben einander stehende Längsmakeln, jederseits von diesen eine unregelmässige Makel auf dem Scheitelvorderrande, dahinter eine Querreihe von 3 kleinen Makeln, die mittlere von diesen eine Doppelmakel, und 2 kleine runde Makeln auf dem Hinterrande, überdies auf jeder Seite eine Makel am inneren Augenrande und vor dieser eine zweite auf den Jochstücken, beide zuweilen miteinander verbunden. Auf der schwarzen Stirn jeder­seits eine grosse halbmondförmige Seitenmakel. Clypeus schwarz mit zwei gelben Seitenmakeln. Pronotum mit zwei Beihen von grösseren gelben Makeln in der Nähe des Vorderrandes, der übrige Teil des Pronotuer mit unregelmässig verteilten runden gelben Punkten, die Zwischen­räume der Punkte grösser als die Punkte selbst. Scutellum schwarz mit 4 Basalpunkten, dahinter mit 3 Punkten in einer Querreihe und 2 Punkten auf der Spitze. Scutellumdorn gelb. Flügeldecken mit zahlreichen gelben runden Makeln und Punkten, welche teils auf den Adern, teils in den Zellen, liegen, insbesondere auf der Apikaihälfte sind fast durchwegs den Adern aufsitzende Doppelpunkte bemerkbar. Das Corium reicht bis zu den Apikalzellen, diese hyalin, glashell, schwach getrübt, die Basis der innersten Apikalzelle (hinter der Clavusspitze) schwärzlich. Unterseite gelb,

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