Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Rotarides, M.: Beiträge zur Kenntnis der Sarmatischen Landschneckenfauna des Réz-Gebirges im Komitate Bihar

ist diese Varietät mit P. consobrina zu vergleichen, unterscheidet sich jedoch von dieser durch ihre Gestalt und durch ihre geringere Grösse. Einige ebenfalls von Felsö-Lugos stammende Exemplare können nur als cf. hieher angeschlossen werden. Betrachten wir nun im Allgemeinen die morphologischen Merkmale der Pomatias-Schalen und die Faktoren, welche bei der Beurteilung der Arten massgebend sind, so haben wir einige genetische Anmerkungen zu machen. Bei einer paläontologischen Beurteilung der zeitlichen Formver­änderungen und der Variabilität der Schale müssen wir einige geometrische Hilfsmittel anwenden. Es ist festzustellen, welche die äussersten Extreme sind, unter welchen eine Variabilität noch möglich ist. Bei rezenten Arten könnte man dies viel leichter feststellen. Bei unseren fossilen Pomatias­Arlen gibt es auch eine ganze Formenreihe, die wir bei der richtigen Beurteilung einer Art nicht ausser Acht lassen dürfen, und eben hier müssen wir einige künstliche Hilfsmittel anwenden. Als Ausgangspunkt sollen zwei Achsen dienen, und zwar eine Kolumellaraehse und eine Windungsachse. Man könnte mit .Hilfe dieser zwei xAchsen sogar den Windungsgrad ausdrücken, welcher naturgemäss von dem Winkel abhängt, den diese zwei Achsen bilden. Bei planspiralen Formen stehen diese zwei Achsen senkrecht auf einander, bei unseren turbo-spiralig aufgewundenen Schalen schliessen die zwei Achsen einen mehr oder weniger grösseren Winkel als 90° ein. Dieser Winkel kann nach meinen vorläufigen Beobach­tungen in einem gewissen Grade veränderlich sein. Die Form ist aber auch vom Auswölbungsgrad der Windungen abhängig, wenn die Windungen nämlich ihre Breite unregelmässig ändern, z. b. wenn die letzte Windung sich plötzlich in grossem Masse ausbreitet. Als drittes, wichtiges Merkmal dient die Zahl der Windungen. Der Auswölbungsgrad kann mit einer Tangen­tiallinie gemessen werden; man kann mit dieser Metode beobachten, welche Windungen auf diese Weise berührt werden. Weitere wichtige Merkmale sind: die Form der Gehäuseöffnung, Uinbilikalgegend, woraus auch auf die Aufrollungsart geschlossen werden kann. Die Skulptur bietet nie solche beständige Merkmale. Nach diesen Prämissen können wir 3 Haupttypen aufstellen : 1. Regelmässig aufgerollte Schalen stellen eine regelmässige Form dar, deren alle Wendungen mit einer geraden Linie berührt werden können. 2. Unregelmässig aufgerollte Form entsteht durch eine beträchtlichere Ausbreitung der mittleren Windungen. (Fässchenform.) 3. Zugespitzte Form entsteht dadurch, dass die ersten, nach der Embryonalzeit entstandenen Windungen sich nur massig, die letzte Windung

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