Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Rotarides, M.: Beiträge zur Kenntnis der Sarmatischen Landschneckenfauna des Réz-Gebirges im Komitate Bihar

1910. C. bisulcatum ZIEL, GAÁL (7. p. 39.). — 1919. Ericia Gaáli WIN/ (Fors. E. Kochi GAÁL var. Gaáli WKNZ (22. p. 71—72.). BOETTGER (7. p. 40) erwähnte zwei Formen von C. bisulcatum ZIET. Die erste Form stammt von Reuss (Steiermark), welcher auch GAÁL'S Exemplare von Rákösd angehören; die zweite Form kommt in Württem­berg (Ehingen, Ermingen und Eckingen) vor. Die Rákosder Exemplare sind etwas Hacher gebaut als jene von Württemberg. Diese niedrigere Form ist auf der letzten Windung besonders auffallend. Die Windungen sind stark gewölbt, welche Wölbung auch ohne die schon erwähnte, durch Druck hervorgerufene Zusammenpressung vorhanden ist. Die letzte Windung der württembergischen Form ist weniger ausgebreitet und die Schale ist länglicher. Die Art Pomatias Kochi GAÁL steht bei genauerer Besichtigung der Ail P. consobrina C. MAYER nahe. Sie unterscheidet sich jedoch von dieser durch ihre Dimensionen und ihre deutlichere Skulptur. Die Ähnlichkeit in der Form betrachte ich als einen Beweis für den gene­tischen Zusammenhang (oder Verwandtschaft). Zwischen GAÁL'S P. bisulcatum und P. Kochi ist desto mehr ein Zusammenhang zu suchen, da auf einen solchen der Autor selbst verweist (7. p. 35). Die Bedeutung der Unterschiede zwischen den Faunen des unteren und oberen Niveaus hei Bákosd wird durch P. Kochi (unteres Niveau) und P. bisulcata (oberes Niveau) als entsprechenden Arten am deutlichsten ausgeprägt. Die auffallende Ähnlichkeit der zwei Formen und ihr Auftreten am selben Orte bei geringem Zeitabstand in gleicher Menge verweisen auf eine unmittelbare Abstammung. Auf dieselbe Weise wird die Sache durch WENZ erklärt, indem er behauptet, dass GAÁL'S P. bisulcata als eine neue Art, oder als eine Varietät von P. Kochi aufgefasst werden soll. Als eine dritte Behauptung des Zusammenhanges der zwei Arten soll der Umstand dienen, dass nicht bloss P. Kochi, sondern auch GAÁL'S P. bisulcata der Art P. consobrina G. MAYER ziemlich nahe stehen. Endlich verweisen die Verhältnisse des Vorkommens um so mehr auf eine Verwandschaft (genetischen Zusammenhang), da P. Kochi die häufigste Art des Konglomeraten-Niveaus ist und wurde im oberen Niveau nur in einem Exemplare gefunden; letzteres hat GAÁL als cf. bezeichnet. Es gibt aber keine solche Unterschiede zwischen diesen zwei Arten, die uns eine spezifische Abtrennung erlauben könnten. Eine gewisse Aus­wölbung der Windungen bei GAÁL'S P. bisulcata stammt- jedenfalls von einer durch Druck verursachten Deformierung. Die Art P. Kochi GAÁL soll als eine grössere Form von P. consobrina C. MAYER angesehen werden, später aber sollte eine Verzweigung bis zu GAÁL'S P. bisulcata

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