Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 20. (Budapest 1923)

Duda, O.: Die orientalischen und australischen Drosophiliden-Arten (Dipteren) des Ungarischen National-Museums zu Budapest

ORIENTALISCH K ÜKJ.) AUSTRALISCHE DROSOPHILIDE.N '25 Im Budapester Museum 1 9: bezettelt „N.-Guinea. Yomba, Biró 1901." 82. Drosophila australica n. sp. çf Ç. — Kürperlänge 2 nun. Gesicht weisslich ; Kiel sehr niedrig und von der Gesichtsmitte an all­mählich zum Mundrande abfallend, nicht nasenförmig ; Stirn vorn schmäler als in der Mitte lang, matt, längs der Augen und vorn weiss, mehr zentral und hinten graubraun : Periorbiten so lang als die Stirn, vorn vom Augenrande abweichend ; Orbitalen auf braunen Fleckchen ; v. r. Orb. auswärts und etwas vor der p. Orb. ; h. r. Orb. wenig näher der p. Orb. als der i. V. ; Fühler gelb, 3. Glied schwärzlich, kurz oval, wenig länger als breit, kurz behaart ; Arista mit winziger Endgabel und oben 3. unten 1 langem Kammstrahl ; Augen sehr fein und kurz behaart; Backen weiss­gelb ca 1/io bis Vs Augenlängsdurehmesser breit; Knebelborste kräftig, die folgenden Oralen fein und kurz. Rüssel gelb; Taster an der Spitzen­hälfte schwärzlich. Thoraxrücken hellgrau, matt, die Borsten durchweg auf braunen Fleckchen stehend ; Längsabstand der Dorsozentralen etwas grösser als ihr Querabstand ; zwischen den Dorsozentralen verlaufen 4 Beiben gut geordneter, gedrängt stehender Akrostichalen und je eine Reihe schlecht geordneter, vereinzelter Akrostichalen : Schulterbeulen und Schildchen mehr oder weniger gelb ; Brustseiten schmutzig hellbraun : 2 gleich kräftige Humeralen und 3 kräftige Stpl. vorhanden. Abstand der Schildchenrandborsten last gleich gross; Schwinger blassgelb; Hinterleib schwarzbraun, matt glänzend, zuweilen mit gelben Hinterrandsäumen ; Genitalanhänge des çf braun, nach vorn unten gerichtet, schmal messer­förmig, spitz endend, hinten (unten) leicht konkav ; Legeröhrelamellen lang, schmal, spitz endend, braun, fein- und unauffällig gezähnt ; Beine gelb : Vorderfersen länger als die 2 nächsten Glieder zusammen lang sind. Flügel farblos, braunadrig ; 2. Costalabschnitt 4-mal länger als der 3. ; dieser knapp 2-mal länger als der 4. ; die 2. Längsader geschwungen, am Ende deutlich zur Costa aulgebogen ; 3. und 4. Längsader parallel ; Endabschnitt der 4. Längsader über 2-mal länger als der Queradcrabstand: Endabschnitt der 5. Längsader über 2-mal länger als die h. Querader. = 3/i Queradcrabstand. Analader und Analzelle Drosophila-typisch. Im Budapester Museum 12 o* 9i bezettelt , Australia, Biró 1900, N. S. Wales, Springwood". Diese im Drosophila-Schlüssel im Arch. f. Nat. von mir nicht berück­sichtigte Art passt trotz ähnlichen Flügelgeäders wegen der ungewöhn­lichen Genitalbildung und mehr als 4 Reihen Akrostichalen weder in Subgen. Scaptomyza , noch l'arascaptomyza. Es bat keinen Zweck, für sie eine neue Gattung zu bilden.

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