Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 20. (Budapest 1923)
Duda, O.: Die orientalischen und australischen Drosophiliden-Arten (Dipteren) des Ungarischen National-Museums zu Budapest
ORIENT AI, ISCHE UM) AUSTRALISCHE DROS< )PHILI1)E.\ :»7 29. Stegana nigrolimbata ii. sp. — Beschreibung im SteganaSchlüssel im .Arch. f. Nat. — Im Budapester Museum 1 Ç (typus). bezettelt „Formosa, Sauter, Chip-Chip 1909. III." 30. Stegana nigrifrons I>E MEIJERE 1911. VI. 418. Java. — Im Budapester Museum 1 bezettelt „Formosa, Sauter, Takao 300 m. 1901. III. 31." (Flügelbild: Arch. f. Nat, Fig. 29.) 31. Scaptodrosophila scaptoniyzoidea n. sp. cf- ~ Körperlänge \ lU nun. Gesicht gelb; Kiel nasenförmig, tief reichend; Kopf etwas schmäler als der Thorax; Stirn vorn so b"eit wie in der Mitte lang oder eine Spur schmäler, gelb. matt. Periorbiten den Augen anliegend : Orbitalen nahe der Stirnmitte; v. r. Orb. neben der p. Orb.; Ii. r. Orb. 3-mal näher der p. Orb. als der i. V.; Fühler kurz, gelb; 3. Glied oval, lVs-mal länger als 2., kurz behaart ; Arista mit ziemlich grosser Endgabel und oben 4, unten 2 langen Kammstrahlen. Augen nackt: Backen sehr schmal, gelb, auch am Kinn nur = Vio Augenlängsdurchmesser breit; hinter der kräftigen Knebelborste nur feine, kurze Oralen; Rüssel und Taster gelb. Thorax gelb, glänzend, mikroskopisch fein bestäubt; Akrostichalen undeutlich gereicht, mindestens 6 Reihen Akrostichalen zwischen den v. Dorsozentralen; Längsabstand der Dorsozentralen = V 2 Querabstand; Präskutellaren fast so stark wie die v. Dorsozentralen ; 2 kräftige Humeralen, 1 mittelkräftige v. und h. Stpl. I starke u. Stpl. vorhanden; Sehildchen breit gerundet; Abstand der apikalen Randborsten etwas grösser als deren Abstand von den lateralen, diese etwas länger, als jene: Schwinger gelb; Hinterleib einfarbig gelb. Genital anhänge gelb, fädig. Beine gelb, wie gewöhnlich beborstet. Präapikalen an den Vorderschienen schwach, an den Mittel- und Hinterschienen kräftig: Tarsen schlank, die Ferse so lang oder länger als die Tarsenreste. Flügel (im Arch. f. Nat. Fig. 45.) schmal, farblos. Costa bis zur 4. Längsader reichend : 2. Costalabschnitt über 4-mal länger als der 3. ; dieser ca IVa-mal länger als der L; 2. Längsader sanft geschwungen, am Ende zur Costa aufgebogen; 3. und 4. Langsader parallel: Endabschnitt der 4. Längsader 2-mal länger als der Queraderabstand; Endabschnitt de 5. Längsader 2-mal länger als die h. Querader, = "7s Queraderabstand; Analzelle nur von schwachen farblosen Adern umsäumt. Analader fehlend, nur durch eine Flügelfalte angedeutet. Im Budapester Museum 1 <3*, bezettelt „N.-Guinea, Friedrich-Wilhelmshafen, Biró." Durch das Fehlen einer deutlichen Analader fällt diese sonst ganz zu Paradrosophila m. passende Art aus dieser Gruppe heraus; auch ist die übrige Flügeladerung eine bei Paradrosophila ungewöhnliche und erinnert mehr an die Untergattung Scaptomyza. Auch der Gattung Liodrosophila steht die Art durch die Stirnbildung, die starken Präskutellaren