Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)
Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn
APTERYGOTEN AUS UNGARN. 65 59. Sminthurus viridis (L.), LUEB. Von dieser in Europa allgemein verbreiteten Art habe ich in der Umgebung von Dobó-Berekalja kein einziges Exemplar weder von der Hauptform, noch von den gewöhnlichsten Farbenvarietäten gefunden Erst im Komárom begegnete ich dieser Art in folgenden Varietäten. * * Var. dorsovittata BEUT Gelblichweiss. Seiten des Abdomens mit grünlich-schwärzlichen unregelmässigen Flecken. Am Bücken zwei nahe der Medianlinie verlaufende, nach vorn divergierende schwärzliche Fleckchenreihen. Am Kopfe hinter den Augen schwärzliche Flecke und am kleinen Abdomen zwei hintereinander liegende schwarze Analflecke, von welchen der hintere grösser ist. Einige helle Individuen dieser Varietät haben diese Zeichnung so schwach entwickelt, dass nur grünliche undeutlich markierte Flecke an den Seiten ihres Abdomens erscheinen. Diese Varietät war viel gemeiner als die folgende : * * Var. irrorata BEUT. Mehr bräunlich gelb als die vorige Varietät, an den Seiten des Abdomens fast orangefarbig. Auf diesem Grunde stehen unregelmässige bräunlich violette Flecke, anfangs nur an den Seiten des Abdomens, dann auch oben etwa bis zu seiner Mitte. Bei ausgewachsenen und dunkler gefärbten Individuen befindet sich medial im vorderen hellen Teile des Abdomens ein undeutlich markierter, violetter Längsstrich. Hinter den Augen treten grünlich schwärzliche Flecke und zwischen den Augen am Kopfe ein ebenso gefärbter Längsstrich auf. Am kleinen Abdomen sind zwei hintereinander liegende Analflecke vorhanden ; bisweilen erscheint zwischen ihnen noch ein Fleck, welcher sie in einem länglichen Fleck zusammenbindet. Ob die von mir erbeuteten Tiere wirklich mit der von BEUTER und LINNANIEMI beschriebenen und bis jetzt nur aus Finland bekannten Varietät irrorata indentisch sind, kann ich nicht sicher behaupten, denn die finnischen Exemplare haben keine Analflecke. Es ist möglich, dass die mir vorliegenden Tiere Bastarde zwischen var. mamlata und dorsovittata darstellen. Úbergangsformen sind sie jedenfalls nicht, denn ich habe bei keinem Exemplar der var. maculata das violette Pigment fleckig über den ganzen hinteren Teil des Abdomens zerstreut beobachtet und sogar bei den am hellsten gefärbten Individuen der var. mamlata sind die Bänder der grossen Längsbinde sowohl am Kopf, als auch am ganzen Bücken stets durch violette Linien markiert. Doch habe ich in Komárom kein einziges Exemplar der var. maculata gefunden. Annales Musei Xationalis Hungarici. XIX. **