Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)

Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn

APTERYGOTEN AUS UNGARN. 49 Diese Form habe ich an einer anderen Stelle als die vorige Varietät gefunden, nämlich beim Streifen an Gras und Kräutern in einem aus jungen Eichen, Akazien und Kiefern bestehenden Haine am Fusse der Bergabhänge unweit eines Baches in Sändorko. Ob die Hauptform dieser Art aus Ungarn schon bekannt war, können wir mit voller Bestimmtheit nicht behaupten, denn es erwähnt zwar TÖMÖSYÁRY im Jahre 1884 in seinem Verzeichnisse der Apterygoten aus Ungarn Entom. muscorum Nie., wir wissen aber auf Grund der For­schungen SCHÄFFER'S, dass fast alle Autoren seit TULLBERG diese Art mit Entomobrya Xicoleti var. muscorum (TULLB.) verwechselt haben. Die dritte Varietät, var. orcheselloicles (SCHAFE.), bei welcher ausser den zwei stark pigmentierten dorsalen Längsbinden noch deutliche dunkle Laterallinien auftreten und am Abd. IV in der Nähe des Vorderrandes zwischen den dorsalen Längsflecken eine schmale Querbinde erscheint, habe ich hier nicht angetroffen. * 45. Entomobrya puncteola (UZEL). Von dieser durch ihre bedeutende Grösse, durch das vorspringende Mesonotum, durch lange Antennen und grosse Pseudonychien, abgesehen von ihrer charakteristischen Zeichnung, leicht kenntlichen Art habe ich nur die Hauptform gefunden, welche unter allen Farbenvarietäten dieser Art überall die gewöhnlichste zu sein scheint. Zu dieser Form rechne ich nämlich jene Exemplare, welche gelb gefärbt sind und nur wenige, kleinere und grössere dunkle, an allen Körpersegmenten zerstreute Flecke und Punkte tragen, wie das UZEL (42) in seiner Arbeit (Taf. 1, Fig. 5.) gut wiedergibt. Diese Art scheint in der Nähe der Berge an sonnigen Stellen vor­zukommen, denn ich habe sie jedesmal beim Streifen nur am Fusse von Bergabhängen in Sändorko gesammelt, niemals aber in Dobó-Berekalja oder in Komárom. * 46. Entomobrya superba (REUT.), KRAUSB. Obwohl es durch die Untersuchungen von BÖRNER, KRAUSBAUER und LINNANIE.AII schon festgestellt ist, dass Entomobrya superba KRAUSB. mit Calistella superba BEUT, identisch ist, und dass BEUTER, der bei Calistella superba eine Beschuppung beschrieben hat, einer Beobachtungs­täuschung untergelegen ist, so ist diese Frage für BITTER (29) dennoch nicht definitiv gelöst. Er sagt nämlich von REUTER'S Angaben „dass die Schuppen des lebenden Tieres eine Schnee- oder Silberfarbe haben und dass sie hie und da in wirklichen Querbändern gelagert sind" folgendes (p. 393): „An diesen Angaben zu zweifeln, ist unmöglich, da man wohl Annales Musei Nationalis Hungarici. XIX. ^

Next

/
Oldalképek
Tartalom