Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)

Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn

APTERYGOTEN AUS UNGARN. •23 nalorgans, das grösser ist als der Augenileck, durch die Dreizahl der Ommen (3+3) und dadurch, dass die seiraten abstehenden Borsten kürzer sind als bei Isotoma notabilis." Diese bis jetzt von anderen Orten nicht bekannte Form, habe ich in dem von mir gesammelten Materiale zusammen mit Isot. notabilis, wie auch einzeln für sich gefunden. Ausserlich sind diese zwei Formen so täuschend ähnlich, dass man sie erst bei näherer Untersuchung unter dem Mikroskope voneinander unterscheiden kann. Aber auch dann konnte ich bei den ungarischen Exemplaren weder in der Grösse oder Gestalt des Postantennalorgans, noch in der Behaarung des Körpers einen Unter­schied bemerken. Nur die Dreizahl der Ommen und die stets dieselbe Anordnung der einzelnen Ommen, welche zusammen ein Dreieck bilden, ist für Isot. menotabilis sehr bezeichnend. Auch konnte ich einen Unter­scheid in der Zahl der Beichhaare an Ant. IV. konstatieren. Es sind davon nämlich 7 vorhanden und sie sind in 3 Paaren, ein Paar über das andere inseriert, aber das unpaarige Biechhaar steht unten an der Spitze dieser Doppelreihe. Was die Stellung von Isot. notabilis SCHAFF, und Isot. menotabilis BÖRN. anbelangt, so kann ich mich nach genauerer Untersuchung dieser Formen der Ansicht BÖRNER's, sie für selbständige Arten anzusehen, nicht anschliessen. Die Differenzen zwischen ihnen sind nicht genug bedeutend, um che Arttrennung dieser jedenfalls sehr nahe verwandten Formen moti­vieren zu können. Ich will jedoch diese Frage nicht endgültig lösen und überlasse es BÖRNER, die eventuelle Vereinigung beider Formen in der­selben Art durchzuführen. * * 18. Isotoma minor SCHAFF. Die von mir gesammelten Exemplare dieser interessanten Art, bei welcher Ommen und Postantennalorgan gänzlich fehlen, stimmen mit den von anderen Verfassern ausführlich beschriebenen vollkommen überein. Desgleichen kann ich LINNANIEMI'S Beobachtung bezüglich des Auftretens, neben den eigentümlichen erweiterten Haarbildungen, auch von eigentlichen Biechhaaren an Ant. IV. feststellen. Ich habe diese Art nur unter Blumentöpfen im Wohnhause in Dobó-Berekalja gesammelt. * 19. lsotomurus palustris (MÜLL.), BÖRN. Die mir vorliegenden Tiere gehören meistens zu der Hauptform im Sinne der LINNANIEMI-schen Auffassung von den Farbenvarietäten dieser Art, denn sie sind von schmutzig grünlichgelber Grundfarbe, tragen am Bücken eine deutliche, schmale, meistens unterbrochene Längsbinde und

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