Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
.Vmt M ECOIDE H ETEROPTEREN. 67 Das Pronotum ist vom Grunde zur oder bis über die Mitte parallel, dann zur Spitze stark gerundet-verengt, die Scheibe zeigt oft hinter der Mitte einen gebogenen Quereindruck, die Hinterwinkel sind in einen schief ansteigenden oder aufrechten ziemlich kräftigen Dorn verlängert, der jedoch bei den Kiptortus-Larven horizontal ist. Bei den späteren Stadien der Alydus-Larven verschwindet der Dorn, so dass die Hinterwinkel des Pronotum nur etwas zugespitzt sind. Das Schildchen ist dreieckig, länger als breit, oft mit einer eingedruckten Längslinie in der Mitte. Die lederartigen Hemelytra sind doppelt länger als das Schildchen, jedes für sich am Knde etwas zugespitzt oder schmal gerundet, innen namentlich bei älteren Larven fast bis zur Basis vom Schildchen gut geschieden. Der Hinterleib ist oval, gewöhnlich breiter als der Kopf, oben und unten ziemlich stark gewölbt, die Mündungen der dorsalen Drüsen deutlich. Bei den jüngeren Larvenstadien ist der Hinterleib in allen Dimensionen viel kleiner und mitunter ist der Hinterleib auch bei erwachsenen Larven in der Grösse sehr stark reduziert, üb dies ein Geschlechtsmerkmal (des Männchens?) oder wie es zu erklären ist, muss dahingestellt werden. Die Schenkel und Schienen sind von derselben Länge, die Hinterschienen jedoch oft etwas länger. Die Hinterschenkel tragen unten in der Apicalhälfte einige (gewöhnlich vier) Zähne, bei einigen Formen sind auch die mittleren oder sogar die vorderen Schenkel ebenda mit 1 oder 2 kleinen Zähnchen versehen. Von den beiden Tarsengliedern ist das basale Glied etwas länger (bei den Hintertarsen mitunter doppelt länger) als das apicale, nur bei den Vordertarsen sind die Glieder in einigen Fällen von derselben Länge. Was die Färbung betrifft, so sind die meist rötlichen bis rein schwarzen Alydus-Larven dadurch ausgezeichnet, dass fast immer auf der Mitte des Pronotum eine weise Längslinie vorhanden ist, welche jederseits von einer feinen schwarzen Linie begrenzt ist. Bei den von den Plack Mountains in Nord-Carolina (W. BEUTENMÜLLER) stammenden Larven einer Alydus-Art, die ich in Ermangelung der Imago nicht näher bestimmen kann, trägt der braungelbliche Hinterleibsrücken jederseits zwei runde mattschwarze sammetartige Flecken. Die Hyalymenus-Larven sind bunter und überhaupt heller gefärbt als die der übrigen Gattungen und ihr Hinterleib trägt immer eine ziemlich breite weissliche oder hellrötliche Querbinde, die mitunter, namentlich bei dunkleren Larven, zugleich mit dem Pronotum sehr lebhaft orangerot ist. Ich teile vollkommen BARBER'S Ansicht, dass der von DISTANT (Biol. Cent. Am., Het., L, p.