Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
60 B. POPPIUS UN I) E. BER FÎROTH zur Spitze hin ziemlich kräftig verdickt und hier bedeutend dicker als das erste, das dritte ist dünn, etwas mehr als um die Hälfte kürzer als das zweite. Der Halsschild ist am Basalrande nur wenig breiter als der Kopf mit den Augen. Derselbe ist breit convex, etwas breiter als die Länge der Scheibe in der Mitte, etwa 2/s breiter als der Vorderrand. Die Seiten sind nach vorne fast geradlinig verengt. Der Vorderrand ist sehr schmal und wenig scharf abgesetzt, die Calli sind erloschen. Die Wölbung der Scheibe ist mässig stark, die Scheibe nach vorne mässig geneigt. Das Schildchen fast flach, länger als breit. Die Hemielytren sind viel länger als der Hinterkörper, vorne und in der Mitte sowie der Cuneus quer abgeflacht. Die Membranzelle ist sehr lang und schmal. Die Hinterflügel ohne Zellhaken. Die Coxen. besonders die vordersten, sind lang. Die Schienen mit Dörnchen bewehrt, die hintersten von der Seite gesehen * sehr leicht gebogen ; die Klauen der Füsse mit freien, convergierenden Arolien. • Diese Gattung erinnert im Baue des Kopfes etwas an Allommalus , unterscheidet sich aber u. a. durch den Bau der Arolien. Von den anderen Helerotomarien-Gattungen leicht durch den Kopfbau zu trennen. Typus: Phytocoris trigonalis SPIN. Nach drei cTd" au s der SIGNORÉT' sehen Sammlung beschrieben. Dolichostenia trigonalis SPIN. Phytocoris trigonalis SPINOLA in GAY, Hist. fis. de Chile, Zool., VII, 197. — SIGNORÉT, Ann. SOC. Ent. Fr. 1863, p. 569. Chili. 1) Blanchardiella n. gen. Der Körper sehr gestreckt, schmal, parallelseitig, mattt oder glänzend, lang, ziemlich weitläufig abstehend behaart. Der Kopf ist fast vertical, von oben gesehen ganz kurz, von vorne gesehen kaum oder etwas kürzer als mit den Augen breit, wenig vorgezogen, aber ziemlich zugespitzt. Die Stirn hinten flach, zur Spitze etwas convex, innerhalb des Basalrandes flach quer eingedrückt, fein der Länge nach gefurcht ; der Clypeus ist (lach oder leicht gewölbt, schwach gebogen. Die deutlich abgesetzten Lorae sind schmal. Das Labruni ist schmal und dünn, ungewölbt. Die Wangen sind mässig hoch. Die Kehle ist mässig lang und einfach gebaut, in der Mitte nicht winkelig aufgetrieben. Der Gesichtswinkel etwas spitzig. Die Augen sind gross und vortretend, von der Seite gesehen gestreckt eiförmig, vorne und hinten seicht ausgeschweift, granuliert. ') Eine Neubeschreibung dieser Art fand sich nicht in den von POPPIUS hinterlassenen Manuskripten. — E. ß.