Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)

Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren

58 B. POPPIUS UNI) E. BERGROTH die Basis ausgenommen, und die Basis und die Spitze der Hinterschienen gelbbraun, die Membran schwarzbraun mit gleichfarbigen Venen. Der Kopf ist zur Spitze mehr vorgezogen und von vorne gesehen länger als bei der vorigen Art, die Stirn beim 9 nicht ganz doppelt breiter als der Durchmesser der Augen. Das Rostrum erstreckt sich nur bis zur Spitze der Mittelhüften. Das erste Fühlerglied etwa ebenso lang wie der Clypeus, das zweite etwa viermal länger, das dritte um etwas mehr als die Hälfte kürzer als das zweite (das letzte mutiliert). Der Hals­schild ist länger, etwa V3 kürzer als am Basalrande breit, der letzt­genannte etwas mehr als V 3 breiter als der Vorderrand, die Seiten aus­geschweift. — Long. 3"5 mm. N. S. Wales: Rytstone ; Sydney: Rotany Bay, 24. XI. 1900. BIKÓ, 2 99 (Mus. Hung, et Helsingf.). Myrmecoridea n. gen. Der Körper fein, gestreckt und schmal, stark ameisenähnlich, matt, nur Kopf und Halsschild glänzend, der Hinterkörper fein pubescent. Der Kopf ist ziemlich gross, vorgezogen und zugespitzt, stark geneigt, von vorne gesehen viel länger als breit ; die Stirn weitläufig und kurz ab­stehend behaart, hinten nur wenig, nach vorne etwas mehr convex, etwa dreimal breiter als der Durchmesser des Auges. Der Clypeus ist mässig convex, von der Stirn deutlich abgesetzt. Das Labrum ist mondsichelförmig, breit. Die Lorae sind breit, deutlich abgesetzt, die Wangen hoch, die Kehle ziemlich lang. Die mässig grossen, ziemlich vorspringenden Augen sind von oben gesehen eiförmig, unten seicht aus­geschweift. Das ziemlich dicke Rostrum erstreckt sich bis zu den Hinter­coxen, das erste Glied ist lang, fast die Einschnürung des Halsschildes erreichend. Die Fühler sind ziemlich weit vor der Augen eingelenkt, dünn, sehr kurz behaart. Das erste Glied ist schwach verdickt, kurz, das zweite lang, gleich dick, etwa sechsmal länger als das erste, etwa ebenso lang wie die Hälfte der Körperlänge, das dritte etwas kürzer als das zweite, nicht ganz doppelt länger als das letzte. Der Halsschild ist schmäler als der Kopf mit den Augen, kürzer als derselbe von vorne gesehen, etwas vor der Mitte sehr kräftig eingeschnürt, die Seiten von der eingeschnürten Stelle zur Rasis geradlinig, zur Spitze leicht gerundet erweitert. Der Basal­rand ist fast gerade abgeschnitten, etwa um Vs kürzer als die Länge der Scheibe in der Mitte, nur wenig breiter als der Vorderrand. Die Scheibe ist ziemlich convex, kurz behaart, die Strictura apicalis fehlt. Das Schildchen ist von gewöhnlichem Bau, kurz dreieckig, fast eben, glänzend. Die glänzenden Hemielytren sind kurz, kaum die Basis des ersten Dor­salsegmentes erreichend, gleichbreit, ohne abgesetzte Membran, am Hinter-

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