Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
MYRMEC OIDE HETE ROPTER EN. 55 kurz, geneigt, der Gesichtswinkel ein rechter. Die Augen sind gross und hervorspringend, ungranuliert, den Vorderrand des Halsschildes berührend. Das Rostrum erstreckt sich nicht ganz bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied massig verdickt, die Kopfbasis erreichend. Die Fühler sind etwa an der Spitze des Augenvorderrandes eingelenkt, kurz, halb abstehend beharrt, das erste Glied ausserdem mit einigen etwas längeren, abstehenden Haaren besetzt. Das erste Glied ist kurz, wenig verdickt, das zweite zur Spitze ganz leicht verdickt und hier etwa ebenso dick wie das erste, viel länger als dasselbe, die zwei letzten Glieder dünn, zusammen viel kürzer als das zweite, das letzte kürzer als das dritte. Der Halsschild ist ein wenig länger als am Basalrande breit, zur Spitze wenig verengt, der Basalrand sehr breit gerundet, die Seiten ziemlich stark ausgeschweift, die Calli gross, flach, in der Mitte von einander weit entfernt, die Apicalstrictur nicht ausgebildet. Die Scheibe ziemlich flach gewölbt, wenig geneigt, kräftig, unregelmässig quer gerunzelt. Das Schildchen ist flach, etwas länger als breit, quer gerunzelt. Die Hemielytren sind beim cf etwas länger als der Hinterkörper, der Clavus und das Corium ziemlich stark quer gerunzelt, der Cuneus fast glatt, etwas länger als breit. Die Membran ist ziemlich undurchsichtig, glänzend, die grosse Membranzelle gestreckt mit leicht abgerundeter, apicaler Innenecke. Die Hinterflügelzelle ohne Hamus. Die Metapleuren fein der Länge nach gestreift, die Orificien des Metastethiums sind ganz klein mit wenig hervortretender Spalte. Die Unterseite des Hinterkörpers abstehend behaart. Die Beine sind rnässig lang, lang und abstehend behaart, die Schienen ausserdem ziemlich kurz bedornt, die Hinterschienen nicht gebogen, das erste Glied der Hinterfüsse kürzer als das zweite, die Arolien der Klauen frei, con vergierend. Unterscheidet sich von Pilophorus HAHN sofort durch die Behaarung und die Bunzelung des Körpers, sowie durch den Bau des Kopfes und des Halsschildes. Typus : K. rugosa 11. sp. Kirkaldyella rugosa n. sp. Schwarz, das Rostrum, die Spitze ausgenommen, gelbnraun, das letzte Fussglied zur Spitze hin schwarz, die Fühler braun, das zweite Glied zur Spitze hin und die zwei letzten braunschwarz, die Membran schwarzbraun mit gleichfarbigen Venen. Die Stirn ist etwas mehr als Vs breiter als der Durchmesser des Auges (cf). Das erste Fühlerglied ist etwa ebenso lang wie der Clypeus, das zweite mehr als viermal länger, die zwei letzten zusammen etwa Vs kürzer als das zweite, das letzte kaum mehr als lU kürzer als das dritte.