Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)

Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren

M YR M F.C.OIDE HETEROl'TER F N 37 Die Heine sind lang, lang abstehend behaart, die Schienen lang bedornt, die Hinterschienen sehr lang, dünn, gerade. Das erste Glied der Hinter­f üsse unbedeutend länger als das zweite, beide zusammen kaum länger als das letzte. — Long. 8, lat. 25 mm. Obgleich durch die Farbe und durch den Bau der Hinterschienen von den übrigen Arten abweichend, stimmt die Art in anderen Hinsichten, besonders im Bau des Kopfes, ganz mit dieser Gattung überein. Brasilien, ohne nähere Fundortsangabe, 1 $ (Mus. Paris.). Xenetopsis n. gen. Der Körper gestreckt und schmal, hinter der Mitte mässig stark eingeschnürt, oben auf dem Vorderkörper abstehend, auf den Hemielytren halb abstehend, mässig lang hell behaart. Der Kopf ist stark geneigt, deutlich breiter als der Vorderrand des Halsschildes, matt, von oben gesehen viel breiter als lang, von vorne gesehen etwas gerundet, ziemlich vorgezogen, deutlich länger als breit, von der Seite gesehen etwa ebenso lang wie an der Basis hoch. Die Stirn ist schwach gewölbt, hinten fein gekantet, der Länge nach gefurcht. Die Augen sind gross und hervor­springend, fein granuliert, ganz schwach nach hinten vorgezogen, von der Seite gesehen ziemlich lang, in der Längsrichtung des Kopfes gelegen, vorne breit ausgeschweift. Der Clypeus ist ziemlich breit, flach, von der Stirn abgesetzt, von der Seite gesehen nur schwach hervortretend. Die Lorae schmal, von vorne gesehen etwas gerundet hervorstehend, die Wangen sind hoch, das Peristom gross, das erste Rostraiglied einschlies­send, die Kehle ist lang, fast vertical, der Gesichtswinkel spitz. Das Rostruin überragt nur wenig die Basis der Mittelhüften. Die Fühler sind gleich unterhalb der Mitte des Augenvorderrandes eingelenkt, kurz anlie­gend dunkel behaart, das erste Glied ziemlich kurz, bei weitem die Clypeusspitze nicht erreichend, wenig verdickt, das zweite lang, zur Spitze allmälig, mässig stark verdickt (die übrigen Glieder mutiliert). Der Halsschild ist etwas länger als breit, zur Spitze hin ziemlich verengt, der Basalrand in der Mitte kaum merkbar ausgeschweift. Die Scheibe etwas vor der Mitte ziemlich eingeschnürt, die Seiten von dieser Stelle bis zum Vorderrande ganz leicht divergierend. Der Basallobus ist mässig gewölbt, wenig geneigt, glänzend, sehr fein chagriniert, der Vorderlobus ganz matt, die Calli und die Apicalstrictur ganz erloschen abgesetzt. Das Schildchen ist flach, ohne Spina, glänzend. Die Hemielytren beim c ? länger als der Hinterkörper, matt, hinter der Einschnürung wenig erweitert, die grosse Menbranzelle schmal, zur Spitze leicht verschmälert, ebenso lang wie die kleine, mit abgerundeter, apicaler Innenecke. Die Hinterflügelzelle ohne Hamus. (Die Orificien des Metastethiums nicht

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