Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 14. (Budapest 1916)

Lundström, C.: Neu oder wenig bekannte europäische Mycetophiliden. IV

EUROPÄISCHE MYCETOPHILIDEN. 77 Bei allen fünf Exemplaren endet die untere Zinke der Spitzengabel, wie schon WINNERTZ gleichfalls hervorhebt, weit vor dem Flügelrande und diese abgekürzte untere Zinke der Spitzengabel dürfte ein gutes Kenn­zeichen der Art bilden. Die vorderen Lamellen der Legeröhre des Weibchens sind sehr lang, die hinteren sehr kurz, wie es bei der Gattung Brachycampta meistens der Fall ist. Die Oberzange des Hypopvgiums ist ungewöhnlich kurz ; die Unter­zange auch kurz, jedoch länger als die Oberzange. Das präparierte Hypopygium des Brachycampta serena WINN. : Taf. I. Fig. 3 und 4. Trichonta excisa n. sp. d\ Flava ; antennis thorace longioribus flavis nigromaculatis, extror­sum nigrofuscis ; thoracis dorso vittis tribus separatis, fuscis, scutello meta­notoque nigrofuscis ; abdomine nigrofusco maculis lateralibus, triangu­laribus flavis; alis leniter cinerascentibus. Exsiccata. Long, corporis 2"5 mm. 1 ÇJ. Hungaria: Czibles. V. 1913. leg. ÚJHELYI (MUS. Hung.). Fühler ein- und ein halbmal so lang wie Kopf und Mittelleib zusammen. Die Wurzelglieder und das erste Geisseiglied gelb, das zweite, dritte und vierte Geisselglied gelb, schwarzgefleckt, die folgenden Geisseiglieder schwarz­braun. Taster, Stirn und Scheitel schwarzbraun, Untergesicht gelb. Bückenschild gelb mit drei getrennten, braunen Längsstriemen. Brustseiten gelb, braun gefleckt. Schildchen und Hinterrücken schwarz­braun. Schwinger weissgelb. Hinterleib schwarzbraun mit dreieckigen, gelben Seitenflecken am zweiten und dritten Binge, sowie mit an den ersten drei Bingen gelbem Bauche. Hypopygium schwarzbraun. Der Hinterrand der Lamina basalis des präparierten Hypopvgiums ist etwas eigentümlich ausgeschnitten. Das präparierte Hypopygium : Taf. I. Fig. 5, 6. und 7. Beine gelb, die Schienen und Tarsen etwas verdunkelt. An den Vorder­beinen die Metatarsen ein wenig länger als die Schienen (20 : 18). Flügel besonders in der Umgebung der Mündung der ersten Längs­ader etwas graulich getrübt. Die Adern braun. Die Mediastinalader jenseits der Mitte der vorderen Basalzelle in die erste Längsader mündend. Der Stiel der Spitzengabel und die kleine Querader gleich lang. Die Basis der Untergabel vor der Basis der Spitzengabel. Die Analader derb, gleich jen­seits der Basis der Untergabel abgebrochen. Axillarader fein, gerade, kür­zer als die Analader.

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